{"id":20275,"date":"2014-02-04T08:02:36","date_gmt":"2014-02-04T07:02:36","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=20275"},"modified":"2017-11-09T08:11:40","modified_gmt":"2017-11-09T07:11:40","slug":"blutgeld-2013","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=20275","title":{"rendered":"Blutgeld (2013) &#8211; [TV-FILM]"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"?tag=divx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37804\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/divx0.jpg\" alt=\"divx0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"?tag=fsk16\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37798\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/160.jpg\" alt=\"160\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37783\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/sb.jpg\" alt=\"sb\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt3159882&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px;\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/movie\/file\/10684427\/Blutgeld-39.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"450\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify; width: 320px; vertical-align: top;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Anfang der 1970er Jahre: Marianne Seifert bangt um das Leben ihrer S\u00f6hne, sie sind Bluter, jede noch so kleine Verletzung kann t\u00f6dlich sein.\u00a0Als Ralf, der J\u00fcngste, einen Fahrradunfall hat, erf\u00e4hrt Marianne von einem neuartigen Behandlungsmittel namens Faktor Acht. Zw\u00f6lf Jahre sp\u00e4ter k\u00f6nnen die Br\u00fcder durch das dank Blutspenden gewonnene Gerinnungsmittel ein normales Leben f\u00fchren. Doch durch HIV-verseuchte Blutkonserven erkranken sie, wie viele andere Patienten auch, an AIDS.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/movie\/file\/10684427\/Blutgeld-39.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"900\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/WerzDS_pnr0\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nBlutgeld ist ein Fernsehfilm des ZDF, der auf wahren Begebenheiten beruht. Er handelt von den Problemen mit HIV-kontaminierten Blutprodukten in den 1980er Jahren in Deutschland. Der Fernsehfilm wurde am 28. Oktober 2013 erstmals im ZDF ausgestrahlt, danach wurde zu dem Thema eine halbst\u00fcndige Dokumentation gezeigt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Anfang der 1970er Jahre: Marianne Seifert bangt um das Leben ihrer S\u00f6hne, sie sind Bluter, jede noch so kleine Verletzung kann t\u00f6dlich sein.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Als Ralf, der J\u00fcngste, einen Fahrradunfall hat, erf\u00e4hrt Marianne von einem neuartigen Behandlungsmittel namens Faktor Acht. Zw\u00f6lf Jahre sp\u00e4ter k\u00f6nnen die Br\u00fcder durch das dank Blutspenden gewonnene Gerinnungsmittel ein normales Leben f\u00fchren. Doch durch HIV-verseuchte Blutkonserven erkranken sie, wie viele andere Patienten auch, an AIDS. Die Industrie und die verantwortlichen Mediziner erkennen die Gefahr, die ihnen hieraus droht und versuchen, aktiv vorzugehen, um die Sch\u00e4den zu minimieren. Insbesondere wird Druck auf das Bundesgesundheitsamt ausge\u00fcbt, die unter Kontaminationsverdacht stehenden Mittel nicht pl\u00f6tzlich vom Markt zu nehmen, da keine ausreichende Menge sicherer Produkte zur Verf\u00fcgung stehe und akut Leben gef\u00e4hrdet w\u00e4ren.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"> Zuerst stirbt Stefan an den Folgen seiner AIDS-Erkrankung, doch sein Tod wird zun\u00e4chst mit einer Lungenentz\u00fcndung begr\u00fcndet. Ralf will seine Ansteckung, die er auf die Behandlung mit Faktor Acht zur\u00fcckf\u00fchrt, nicht einfach hinnehmen und sich wehren; sein Bruder Thomas aber will das Thema m\u00f6glichst klein halten, um sich und seine Familie in der \u00d6ffentlichkeit zu sch\u00fctzen. Die Br\u00fcder geraten in Streit hier\u00fcber und Thomas wendet sich von Ralf ab, der m\u00f6gliche Ansteckungsopfer in seinem Umfeld informiert und auffordert, einen HIV-Test zu machen, als dieser androht, seiner Frau ebenfalls einen Test nahezulegen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Einige Zeit sp\u00e4ter erf\u00e4hrt Ralf durch Zufall von der Diskriminierung von Thomas Sohn Tobias, der in der Schule nicht mehr am Sportunterricht teilnehmen darf und von den Mitsch\u00fclern gemobbt wird. Er ger\u00e4t wieder in Streit mit seinem Bruder, da er ohne Absprache die Schulleiterin mit dem Thema konfrontiert hat &#8211; Thomas will jede Aufregung um seine Erkrankung im Keim ersticken, um negative Folgen f\u00fcr seine Karriere und Familie zu unterbinden. Es kommt zum Bruch der Br\u00fcder und Thomas weist Ralf an, sich der Familie nicht mehr zu n\u00e4hern. Die Pharmaindustrie unterbreitet den Erkrankten ein Vergleichsangebot, um einen m\u00f6glichen drohenden Rechtsstreit im Keim zu ersticken. Die Geldentsch\u00e4digung soll allerdings nur ausgezahlt werden, falls alle Betroffenen diesem zustimmen. Die Industrie erhofft sich so, sich kosteng\u00fcnstig aus der Aff\u00e4re ziehen zu k\u00f6nnen. Da die Erkrankten wahrscheinlich aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht in der Lage sein w\u00fcrden, einen jahrelangen Prozess zu f\u00fchren hofft man, dass sie die relativ niedrige Vergleichssumme unter Verzicht auf weitere rechtliche Schritte annehmen w\u00fcrden. Ralf setzt derweil sein Studium fort und l\u00e4sst nicht locker, in Sachen Faktor Acht und HIV-Infektion zu ermitteln. Zusammen mit seiner Freundin, der \u00c4rztin Martina, versucht er Beweise zu sammeln, um die HIV-Infektionen auf die Behandlungen mit verseuchten Blutprodukten zur\u00fcckf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\"> Der Gesundheitszustand von Thomas verschlechtert sich derweil zusehends. Im Krankenhaus kommt es zur Vers\u00f6hnung der Br\u00fcder und Ralf verspricht, nicht locker zu lassen. Thomas indes stirbt an seiner AIDS-Erkrankung. Ralf meint, endlich Beweise gefunden zu haben und konfrontiert in einer Sitzung beim Bundesgesundheitsamt Politik und Pharmaindustrie mit seinen Erkenntnissen, die jedoch als nicht aussagekr\u00e4ftig abgetan werden. Auf einer Sitzung des Bluterverbandes wird im Plenum diskutiert, ob das Angebot der Industrie angenommen werden soll &#8211; letztlich kommt es trotz Ralfs Aufforderungen zur Zustimmung. Als Folge seiner \u00c4u\u00dferungen meldet sich ein Vater bei Ralf, dessen Sohn ebenfalls mit HIV infiziert wurde &#8211; und bei dem aufgrund seines Alters von 6 Jahren praktisch nur der \u00dcbertragungsweg \u00fcber Faktor Acht in Betracht kommt. Ralf konfrontiert den behandelnden Arzt damit, der sich nach einem zweiten Gespr\u00e4ch tats\u00e4chlich zu einer Aussage bereit erkl\u00e4rt. Ralf w\u00e4hnt sich nun sicher, einen Zeugen zu haben und so der Industrie gegen\u00fcber treten zu k\u00f6nnen. Jedoch begeht der Arzt Suizid und Ralf steht wieder ohne Beweise da.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nach reiflicher \u00dcberlegung offenbart sich Ralf im Rahmen eines Fernsehinterviews und bringt den Skandal somit in die \u00d6ffentlichkeit.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rezeption:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #333333;\">Einschaltquoten<\/span><\/strong><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Erstausstrahlung von Blutgeld am 28. Oktober 2013 wurde in Deutschland von insgesamt 4,29 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 13,0 % f\u00fcr das ZDF; in der Gruppe der 14- bis 49-j\u00e4hrigen Zuschauer konnten 1,15 Millionen Zuschauer und ein Marktanteil von 9,1 % erreicht werden.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritik:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201e\u201eBlutgeld\u201c von Ren\u00e9 Heisig hat zwar bei Weitem nicht die Wucht von \u201eContergan\u201c, lebt aber von der Kraft der (vielen namhaften) Darsteller und der emotionalen Wucht beispielhafter Situationen. Das geht nicht ganz ganz ohne dramaturgische Klischees ab; daf\u00fcr halten sich Regie und Kamera dezent zur\u00fcck und geben der unerh\u00f6rten, wahren Geschichte aus den 80er Jahren von dem Blutermittel, das von \u00c4rzten verabreicht wurde, obwohl sie und die Beh\u00f6rden wussten, dass es vermutlich HIV-infiziert ist, einen n\u00fcchternen Unterboden.\u201c Tilmann P. Gangloff: tittelbach.tv<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blutgeld_(Film)\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 [imdb id=&#8220;tt3159882&#8243;] Anfang der 1970er Jahre: Marianne Seifert bangt um das Leben ihrer S\u00f6hne, sie sind Bluter, jede noch so kleine Verletzung kann t\u00f6dlich sein.\u00a0Als Ralf, der J\u00fcngste, einen Fahrradunfall hat, erf\u00e4hrt Marianne von einem neuartigen Behandlungsmittel namens Faktor Acht. Zw\u00f6lf Jahre sp\u00e4ter k\u00f6nnen die Br\u00fcder durch das dank Blutspenden gewonnene Gerinnungsmittel ein normales Leben f\u00fchren. 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