{"id":1731,"date":"2013-03-04T10:24:20","date_gmt":"2013-03-04T09:24:20","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=1731"},"modified":"2016-07-20T14:45:26","modified_gmt":"2016-07-20T12:45:26","slug":"ich-tomek-2009","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=1731","title":{"rendered":"Ich, Tomek (2009)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt1441344&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" alt=\"icon_info_50\" width=\"50\" height=\"50\" \/>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5432\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_16_logo_50.jpg\" alt=\"FSK_ab_16_logo_50\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5601\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DIVX_logo_50.jpg\" alt=\"DIVX_logo_50\" width=\"118\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8064\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/prologic.jpg\" alt=\"prologic\" width=\"123\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" alt=\"bt_shop\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0418\/2565\/TOMEK_Plakat_klein.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"453\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Tomek (Filip Garbacz) ist ein 15-j\u00e4hriger Sch\u00fcler, der auf der polnischen Seite der deutsch-polnischen Grenze lebt. Seine gesellschaftliche Umgebung ist gekennzeichnet von Armut und mangelnder Zukunftsvision. Sein Traum und gr\u00f6\u00dftes Hobby ist die Astronomie, etwas unregelm\u00e4\u00dfig besucht er au\u00dferdem die Jugendstunden der Kirche. Er hofft, dass die Schule ein Teleskop anschafft damit er an einem Wettbewerb teilnehmen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0418\/2565\/TOMEK_Plakat_klein.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"906\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/ZIzdgf8YKEE\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nIch, Tomek ist ein filmisches Drama aus dem Jahr 2009. Es ist ein deutsch-polnisches Gemeinschaftswerk \u00fcber Kinderprostitution an der Staatsgrenze beider L\u00e4nder. Der Film kam am 10. Juni 2010 in die deutschen Kinos, ein Starttermin f\u00fcr die polnischen Kinos steht noch nicht fest (Juni 2010).<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Tomek (Filip Garbacz) ist ein 15-j\u00e4hriger Sch\u00fcler, der auf der polnischen Seite der deutsch-polnischen Grenze lebt. Seine gesellschaftliche Umgebung ist gekennzeichnet von Armut und mangelnder Zukunftsvision. Sein Traum und gr\u00f6\u00dftes Hobby ist die Astronomie, etwas unregelm\u00e4\u00dfig besucht er au\u00dferdem die Jugendstunden der Kirche. Er hofft, dass die Schule ein Teleskop anschafft damit er an einem Wettbewerb teilnehmen kann. Sein Lehrer Herr Weber (Rolf Hoppe) kann die Schulleitung aber nur \u00fcberzeugen, ein billigeres Teleskop zu kaufen. In einer Disco, in welcher er glaubt, Unterlagen f\u00fcr die Schule seiner Schwester holen zu k\u00f6nnen, lernt er Marta (Anna Kulej) kennen. Er verliebt sich in sie und Marta setzt ihn mit ihren W\u00fcnschen nach Veneers, sp\u00e4ter nach teuren Sportschuhen und anderen teuren Dingen unter Druck. Tomek versucht mit verschiedenen Gelegenheitsjobs die W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen, kann aber nur wenig damit verdienen. Daher bittet er seinen Freund Ciemny (Daniel Furmaniak), der als Stricher arbeitet, ihm Geld zu borgen. Dieser lehnt aber ab. Schlie\u00dflich fragt er bei Borys, einem Zuh\u00e4lter nach. Dieser bietet Tomek einen Job an und nach erster Ablehnung nimmt Tomek schlie\u00dflich doch an. Damit beginnt sein Leben als Strichjunge. Marta verl\u00e4sst ihn schlie\u00dflich f\u00fcr den \u00e4lteren Arek und Tomek wird von einem Kunden, Max, brutal vergewaltigt und verletzt. Als Rache gegen\u00fcber seinem Zuh\u00e4lter meldet Tomek diesen anonym bei der Polizei und \u00fcbernimmt danach selbst das Zuh\u00e4ltergesch\u00e4ft. Ciemny will f\u00fcr ihn arbeiten und Tomek vermittelt ihn an Max. Ciemny wird durch Max lebensgef\u00e4hrlich verletzt, Tomek sieht ihn im Krankenhaus wieder. Als er aus dem Fenster des Krankenzimmers blickt, sieht er wie Marta gerade in das Auto eines Zuh\u00e4lters steigt. Tomek nimmt sich ein Moped und f\u00e4hrt ihnen hinterher. Schlie\u00dflich gelingt es ihm, das Auto von Max zu stoppen und versucht Marta aus dem Auto zu ziehen, welche sich aber dagegen wehrt. Die herbeieilende Polizei nimmt schlie\u00dflich Tomek und Max fest. Beim Verh\u00f6r wird Tomek von einem Polizisten mitgeteilt, dass Ciemny im Krankenhaus verstorben ist. In einem unbeobachteten Moment auf dem Polizeirevier versucht Max Tomeks Schweigen zu erkaufen. Tomek schl\u00e4gt daraufhin viele Male mit seinem Motorradhelm auf den Kopf von Max ein. Das letzte Bild des Films zeigt Tomek, der apathisch mit seinem Handy spielt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Hintergrund:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die deutschen Kooperationspartner wurden vom Produzenten Witold Iwaszkiewicz im Herbst 2005 auf dem Koproduktionsmarkt Connecting Cottbus gefunden.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Hauptfiguren sind Laiendarsteller, das Drehbuch stammt von Joanna Didik, einer Studentin Gli?skis, die an der deutsch-polnischen Grenze aufgewachsen ist. Der polnische Titel ?winki bedeutet Schweinchen. So werden im polnischen Grenzslang die Kinder bezeichnet, die sich prostituieren um sich materiellen Luxus leisten zu k\u00f6nnen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritik:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eWas im Leben erreichbar ist, h\u00e4ngt leider nur in der Theorie von den individuellen F\u00e4higkeiten, dem pers\u00f6nlichen Engagement und dem eigenen Willen ab. Selbst in europ\u00e4ischen Demokratien, in denen auf dem Papier klassenlose Gesellschaften verwirklicht sind und alle Menschen dieselben Chancen haben sollten, h\u00e4ngt das Ma\u00df dessen was erreichbar ist, immer noch \u00fcberwiegend davon ab, in welche soziale Schicht man hineingeboren wurde. Ich, Tomek skizziert unspektakul\u00e4r aber kompromisslos die Geschichte eines Jugendlichen, der von seinen Bezugspersonen ignoriert, eine Karriere vom Stricher zum Kriminellen durchl\u00e4uft. Sehenswertes Kino mit starkem Deprifaktor.\u201c MovieMaze.de<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eRegisseur Robert Glinski inszenierte ein starkes St\u00fcck Gegenwartskino konsequent mit hartem Realismus und gro\u00dfer Glaubw\u00fcrdigkeit. Die eindrucksvolle Milieuzeichnung einer zerfallenden Stadt an der Grenze, die soziale Verwahrlosung der Menschen in Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit erzeugen eine gro\u00dfe atmosph\u00e4rische Dichte.\u201c Filmbewertungsstelle Wiesbaden<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ich,_Tomek\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; [imdb id=&#8220;tt1441344&#8243;] \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Tomek (Filip Garbacz) ist ein 15-j\u00e4hriger Sch\u00fcler, der auf der polnischen Seite der deutsch-polnischen Grenze lebt. Seine gesellschaftliche Umgebung ist gekennzeichnet von Armut und mangelnder Zukunftsvision. Sein Traum und gr\u00f6\u00dftes Hobby ist die Astronomie, etwas unregelm\u00e4\u00dfig besucht er au\u00dferdem die Jugendstunden der Kirche. 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