{"id":15437,"date":"2013-09-19T09:10:28","date_gmt":"2013-09-19T07:10:28","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=15437"},"modified":"2016-07-20T14:36:53","modified_gmt":"2016-07-20T12:36:53","slug":"hunger-2008","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=15437","title":{"rendered":"Hunger (2008)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"?tag=divx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37804\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/divx0.jpg\" alt=\"divx0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"?tag=fsk16\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37798\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/160.jpg\" alt=\"160\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a><a href=\"?tag=uncut\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37793\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/uncut0.jpg\" alt=\"_uncut0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=14172\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37806\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/sb0.jpg\" alt=\"sb0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt0986233&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0253\/8060\/hunger.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"452\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify; width: 320px; vertical-align: top;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Hunger ist das 2008 erschienene Regiedeb\u00fct des britischen K\u00fcnstlers Steve McQueen, der gemeinsam mit Enda Walsh auch das Drehbuch verfasste. Der Film thematisiert den von IRA-Mitglied Bobby Sands ausgerufenen Hungerstreik im nordirischen Maze-Gef\u00e4ngnis 1981.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0253\/8060\/hunger.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"904\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<p id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=18895693\" width=\"320\" height=\"240\" frameborder=\"0\"><\/iframe><a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/102588-Hunger\/trailer\/2936.html\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/fHO3XKsmy3M\" width=\"640\" height=\"480\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nordirland, 1981: Der 27-j\u00e4hrige Bobby Sands (Michael Fassbender) ist als Mitglied der IRA im ber\u00fcchtigten Maze Prison inhaftiert. F\u00fcr die Katholiken im Land ist er ein Held und Freiheitsk\u00e4mpfer, f\u00fcr die pro-britischen Unionisten ist er ein Terrorist und gew\u00f6hnlicher Krimineller. Gemeinsam mit anderen Gesinnungsgenossen versucht er mit verschiedenen Widersatndsaktionen bei der britischen Regierung die Anerkennung der IRA-H\u00e4ftlinge als politische Gefangene durchzusetzen. Da keine ihrer Forderungen erf\u00fcllt wird und die Repressalien der protestantischen W\u00e4rter immer schlimmere Ausma\u00dfe annehmen, beschlie\u00dfen Sands und eine ausgew\u00e4hlte Gruppe von IRA-K\u00e4mpfern in einen publikumswirksamen Hungerstreik zu treten, bei dem sie auch den eigenen Tod in Kauf nehmen&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nHunger ist das 2008 erschienene Regiedeb\u00fct des britischen K\u00fcnstlers Steve McQueen, der gemeinsam mit Enda Walsh auch das Drehbuch verfasste. Der Film thematisiert den von IRA-Mitglied Bobby Sands ausgerufenen Hungerstreik im nordirischen Maze-Gef\u00e4ngnis 1981.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Insassen im Hochsicherheitstrakt des Maze-Gef\u00e4ngnisses wollen als politische Gefangene anerkannt werden. Aus Protest weigern sie sich, Gef\u00e4ngniskleidung zu tragen, beschmieren die Zellenw\u00e4nde mit Exkrementen und waschen sich nicht. Die Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter und extra daf\u00fcr herbeigerufene Polizeikr\u00e4fte misshandeln die Insassen regelm\u00e4\u00dfig. Einer der W\u00e4rter, Ray Lohan, wird daraufhin von einem Attent\u00e4ter erschossen. Bobby Sands k\u00fcndigt in einem Gespr\u00e4ch mit dem Priester Moran an, zusammen mit anderen Gefangenen in den Hungerstreik einzutreten, um ihre Forderungen durchzusetzen. Moran bezeichnet dies als Suizid und versucht Sands von der Idee abzubringen, doch dieser antwortet, es sei Mord, da ihre legitimen Forderungen nicht beachtet werden und ist fest entschlossen, notfalls sein Leben f\u00fcr seine politischen Ziele zu opfern. Nach neun Wochen stirbt er an Unterern\u00e4hrung. In seinen letzten Momenten begegnet er sich selbst als Kind. Seine Eltern besuchen ihn noch. Seinen Tod symbolisieren Bilder fliegender Raben. Der Film endet damit, dass W\u00e4rter Sands&#8216; Leiche auf einer Bahre wegbringen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Hintergrund:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Kernst\u00fcck des Filmes ist das Gespr\u00e4ch zwischen Bobby Sands und dem Priester Mohan, das in einer 17 Minuten langen Plansequenz gedreht wurde. Hauptdarsteller Michael Fassbender verlor w\u00e4hrend der Dreharbeiten unter \u00e4rztlicher Aufsicht 20 kg Gewicht, um das Verhungern Sands realistisch darstellen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Hunger feierte am 15. Mai 2008 bei den Filmfestspielen von Cannes seine Weltpremiere, wo er mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde. Im Oktober 2008 kam der Film in mehreren europ\u00e4ischen Staaten in die Kinos, auch in den USA war er in ausgew\u00e4hlten Lichtspielh\u00e4usern zu sehen. In Deutschland wurde er im Juli 2009 zuerst auf DVD ver\u00f6ffentlicht und kam im August desselben Jahres in einige Kinos.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritik:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Kritiken in englischsprachigen L\u00e4ndern sind \u00fcberwiegend positiv ausgefallen. So z\u00e4hlte Rotten Tomatoes im August 2009 \u00fcber 100 Kritiken, von denen 90 % den Film positiv bewerteten. Das Portal formuliert als Konsens: \u201eUnnachgiebig, kompromisslos, lebendig und vital. Steve McQueens anspruchsvolles Deb\u00fct ist nicht f\u00fcr schwache Nerven, aber trotzdem eine h\u00f6chst lohnende Nacherz\u00e4hlung unruhiger Zeiten.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auch die deutschsprachigen Kritiken waren vor allem positiv. Mennan Yapo bezeichnete den Film im Spiegel als \u201ekonsequent, brutal und radikal\u201c und eine \u201esinnliche Fusion von Inszenierung, Schauspiel, Bildkomposition und Tongestaltung, die den Zuschauer in den Bann zieht\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Susan Vahabzadeh kommentierte in der S\u00fcddeutschen Zeitung: \u201eWie McQueen sich manchmal auf einen Kratzer auf der Haut konzentriert, auf fallende Brotkrumen, Nebens\u00e4chlichkeiten \u2013 das ist reine Beobachtung, das hat eine eigenartige Sch\u00f6nheit von jener Art, die einen um den Nachtschlaf bringt; weil sich diese Beobachtung dem Wert des Lebens in jedem Augenblick bewusst ist.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die medienpolitische Fachzeitschrift M \u2013 Menschen Machen Medien urteilte: \u201e\u201aHunger\u2018 [&#8230;] ist einer der unertr\u00e4glichsten, schaurigsten und zugleich gro\u00dfartigsten Filme der vergangenen Jahre, bei dem man oft wegschauen m\u00f6chte, sich aber dem Sog der Geschichte nicht entziehen kann, mit den gemarterten Protagonisten mitleidet und zutiefst beeindruckt ist von ihrer charakterlichen St\u00e4rke.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die detaillierte Ausgestaltung wurde auch negativ aufgenommen, so bei Armond White, der den Film eher als hochkulturelle Selbstbeweihr\u00e4ucherung wertete und als platten Versuch, einen eher weltlichen Plot durch religi\u00f6se Bez\u00fcge aufzuplustern<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hunger_%282008%29\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 [imdb id=&#8220;tt0986233&#8243;] Hunger ist das 2008 erschienene Regiedeb\u00fct des britischen K\u00fcnstlers Steve McQueen, der gemeinsam mit Enda Walsh auch das Drehbuch verfasste. 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