{"id":14628,"date":"2013-09-02T08:50:39","date_gmt":"2013-09-02T06:50:39","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=14628"},"modified":"2017-03-22T08:16:38","modified_gmt":"2017-03-22T07:16:38","slug":"lincoln-verschworung-die-2010","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=14628","title":{"rendered":"Lincoln Verschw\u00f6rung, Die (2010)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"?tag=divx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37804\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/divx0.jpg\" alt=\"divx0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"?tag=fsk12\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37797\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/120.jpg\" alt=\"120\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=22634\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37806\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/sb0.jpg\" alt=\"sb0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt0968264&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0511\/0852\/The_Conspirator_-_Poster.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"473\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify; width: 320px; vertical-align: top;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Der verletzte Kriegsheimkehrer Hauptmann Frederick Aiken wird von seinem Mentor, dem ehemaligen Generalbundesanwalt, dazu gedr\u00e4ngt, die Witwe Mary Surratt zu verteidigen, die beschuldigt wird, in ihrer Pension die Attent\u00e4ter Pr\u00e4sident Lincolns beherbergt zu haben. Die Frage lautet: Hat sie vom Komplott gewusst? Dieser Fall soll und muss gekl\u00e4rt werden, denkt sich der Anwalt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0511\/0852\/The_Conspirator_-_Poster.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"947\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<div id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=19236077\" width=\"320\" height=\"240\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/NA_bKadgwnk\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #333333;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\nInhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der verletzte Kriegsheimkehrer Hauptmann Frederick Aiken wird von seinem Mentor, dem ehemaligen Generalbundesanwalt, dazu gedr\u00e4ngt, die Witwe Mary Surratt zu verteidigen, die beschuldigt wird, in ihrer Pension die Attent\u00e4ter Pr\u00e4sident Lincolns beherbergt zu haben. Die Frage lautet: Hat sie vom Komplott gewusst? Dieser Fall soll und muss gekl\u00e4rt werden, denkt sich der Anwalt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Lincoln Verschw\u00f6rung ist ein US-amerikanisches Historien-Drama aus dem Jahr 2010 von Robert Redford rund um die Ermordung von Abraham Lincoln. Der Film zeigt nach einer wahren Geschichte die Verteidigung der Zivilistin Mary Surratt durch den Kriegshelden Frederick Aiken vor einem Milit\u00e4rgericht. Sie wurde angeklagt, weil sie als Mutter von John Surratt, einem Mitt\u00e4ter bei der Ermordung von Abraham Lincoln, alle Verschw\u00f6rer in ihrem Gasthaus \u00fcber ein Jahr lang bewirtet hatte.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nNachdem der Film in den Vereinigten Staaten bereits am 15. April, dem 146. Jahrestag von Lincolns Ermordung, startete, war der deutsche Kinostart am 29. September 2011.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Am 14. April 1865 gibt es eine Feier f\u00fcr die \u00dcberlebenden und Gewinner des Sezessionskrieges, bei der urspr\u00fcnglich auch Pr\u00e4sident Abraham Lincoln auftreten sollte. Lincoln zieht es aber vor, mit seiner Frau das Ford\u2019s Theatre zu besuchen. Das wissen nur die wenigsten. Deswegen unterwandern einige M\u00e4nner die Feier, um den Au\u00dfenminister William H. Seward zu t\u00f6ten, und lediglich John Wilkes Booth ist im Theater, um Lincoln zu erschie\u00dfen. Frederick Aiken erlebt mit seinen Freunden und Kriegskameraden den Schock um den Tod von Lincoln und die Bildung der neuen Regierung. Bereits am 20. April 1865 sind die ersten Steckbriefe ver\u00f6ffentlicht und nach und nach werden die Verschw\u00f6rer entweder gefasst oder get\u00f6tet. So stirbt Booth nur sechs Tage sp\u00e4ter w\u00e4hrend der Belagerung einer Scheune, in der er sich versteckte, durch einen Kopfschuss.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Doch damit nicht genug: Die Regierung bildet mit den loyalsten Gener\u00e4len als Richter ein Milit\u00e4rgericht, um die Verschw\u00f6rer rechtm\u00e4\u00dfig zu verurteilen. \u00dcberrascht wird Aiken von der Nachricht, dass er von Senator Reverdy Johnson ausgew\u00e4hlt wurde, die Zivilistin Mary Surratt, Mutter des Verschw\u00f6rers John Surratt, vor eben jenem Gericht zu verteidigen. Sie ist angeklagt, die Verschw\u00f6rer \u00fcber ein Jahr lang in ihrer Pension bewirtet zu haben. Aiken ist nicht wohl dabei, Mary zu verteidigen, da ihr ein unfairer Prozess bevorsteht. Auch gegen\u00fcber seinen Freunden, die im Krieg starben oder als Invaliden heimkehrten, hat er ein schlechtes Gewissen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der erste Zeuge Louis Weichmann belastet mit seiner Aussage Mary Surratt schwer, wobei er selbst unglaubw\u00fcrdig wirkt. Aiken kann ihm durch geschickte Fragen mehr entlocken, als Judge Advocate General Joseph Holt und die Richter h\u00f6ren wollen, sodass sie Aiken zurechtweisen und Weichmann aus dem Zeugenstand entlassen. Am ersten Abend rekapituliert er den Fall mit seinen Freunden im Century Club, wo sie ihn \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, dass Surratt doch schuldig sei. Aus diesem Grund redet Aiken mit Johnson, der ihm anbietet, den Fall abzulegen, wenn er beweist, dass Mary Surratt schuldig ist. Also begibt er sich ins Washington Arsenal, Washington, D.C., und versucht Mary zu verh\u00f6ren. Doch sie vertraut sich ihm an und erz\u00e4hlt ihm, dass es urspr\u00fcnglich gar nicht um einen Mord an Lincoln, sondern vielmehr um eine Entf\u00fchrung gegangen sei und dass sie ihren Sohn zwei Wochen vor dem Attentat zum letzten Mal gesehen habe.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Aiken zweifelt immer st\u00e4rker an Marys Schuld. Aber auch der n\u00e4chste Zeuge belastet sie schwer und alle Versuche Aikens mit Hilfe von amtlich beglaubigten Beweisen werden vom Gericht entweder ignoriert oder gar nicht erst zugelassen. Es besteht auch politischer Druck: Kriegsminister Edwin Stanton will, dass alle f\u00fcr schuldig befunden und verurteilt werden, was er auch Aiken und Johnson deutlich zeigt. Das f\u00fchrt dazu, dass Johnson Aiken den Rat gibt, Marys Sohn John als den Schuldigen zu pr\u00e4sentieren. Beim n\u00e4chsten Zeugen John Lloyd, der vor Gericht behauptet, von Mary zur Mitt\u00e4terschaft gebracht worden zu sein, kann Aiken den Rat befolgen und den Zeugen dazu bringen, zuzugeben, von John angeworben worden zu sein. Mary m\u00f6chte allerdings nicht zu Ungunsten ihres Sohnes gerettet werden.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Weil ein weiterer Zeuge, dieses Mal Captain Edward Cottingham, der zugunsten Mary Surratts aussagen soll, im Gerichtssaal einen Meineid ablegt und Mary belastet, ger\u00e4t Aiken in Rage. W\u00fctend attackiert er dabei sowohl die Richter wie auch Holt und verliert daf\u00fcr die Mitgliedschaft im Century Club. Aiken baut jetzt auf Marys Tochter Anna, die aussagt, dass nicht ihre Mutter, sondern lediglich ihr Bruder John an der Verschw\u00f6rung beteiligt gewesen sei. Um ihren Sohn zu sch\u00fctzen, protestiert Mary gegen Annas Aussage, die jedoch weder von Holt noch von den Richtern akzeptiert wird. Und so h\u00e4ngt alles von den Abschlusspl\u00e4doyers der Anw\u00e4lte ab. Bei der anschlie\u00dfenden Beratung der Richter herrscht Einigkeit bez\u00fcglich der Todesstrafen der drei M\u00e4nner, nicht jedoch bei der Verurteilung Mary Surratts. Doch in R\u00fccksprache mit Stanton wird auch sie zum Tode durch den Strick verurteilt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Es gibt noch eine M\u00f6glichkeit, Mary zu retten: John m\u00fcsste sich stellen. \u00dcber einen Priester, der Johns Aufenthaltsort kennt, l\u00e4sst Aiken ihm dies ausrichten. Doch John stellt sich nicht. Nun bleibt Aiken nur noch ein Ausweg: Mary Surratt muss vor einem Zivilgericht mit einer Jury erneut der Prozess gemacht werden. Aiken findet nach langer Suche Richter Wylie zu seiner Unterst\u00fctzung. Doch Pr\u00e4sident Andrew Johnson setzt die Anordnung des Richters au\u00dfer Kraft und so wird Mary Surratt als erste Frau von einer US-amerikanischen Bundesbeh\u00f6rde hingerichtet.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">16 Monate sp\u00e4ter wird John gefasst und von Aiken in derselben Zelle besucht, in der bereits seine Mutter war. Aiken will ihm den Rosenkranz seiner Mutter \u00fcberreichen, aber John lehnt ihn ab. Er meint, dass Aiken ihn mehr verdient habe als er selbst. Da der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten bereits ein Jahr nach dem Prozess von Mary Surratt entschied, dass Zivilisten, selbst in Zeiten des Krieges, nicht mehr vor ein Milit\u00e4rgericht gestellt werden d\u00fcrfen, wird John Surratt von einem Zivilgericht der Prozess gemacht. Da seine Jury sowohl aus Nordstaatlern als auch aus S\u00fcdstaatlern besteht, wird er nicht verurteilt. Fredrick Aiken wird anschlie\u00dfend einer der ersten Herausgeber der Washington Post.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritik:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film erhielt gemischte Kritiken. So z\u00e4hlte die Internetseite Rottentomatoes von 160 gewerteten professionellen Kritiken 90 positive, was einem Wert von 56 % entspricht. Auch vom breiten Publikum wurde der Film lediglich tendenziell positiv aufgenommen, denn gleichzeitig werteten 66 % von 17.216 Usern den Film positiv. Dies wiederum wird vom Onlinefilmarchiv IMDb, einer weiteren Plattform, auf der normale User ihre Filmkritiken abgeben k\u00f6nnen, best\u00e4tigt, denn dort gaben 5.590 User dem Film gute 7,0 von 10 m\u00f6glichen Punkten. (Stand: 28. September 2011)<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">US-amerikanische Kritiken:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In der Chicago Sun-Times gab der renommierte Filmkritiker Roger Ebert dem Film drei von vier Sternen und meinte, Regisseur Robert Redford habe einen \u201eungew\u00f6hnlich gebildeten und nachdenklichen Historienfilm\u201c geschaffen. Er lobte auch die schauspielerische Leistung von Robin Wright, die Mary Surratt zur\u00fcckhaltend spiele und wunderbar zeige, wie sie bereits ihre Schuld akzeptiert habe. Allerdings handele der Film nicht nur davon, ob sie schuldig oder unschuldig sei, sondern dass ein rechtm\u00e4\u00dfiger Prozess gesichert sein m\u00fcsste. Und das erfordere \u201eeine Menge Theorie, viel Philosophie und viel Dialog\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Filmkritiker A. O. Scott meinte in der \u00fcberregionalen liberalen Tageszeitung The New York Times, der Film sei wegen seiner \u201eThemen Rechtsstaatlichkeit und die Nachwehen einer nationalen Trag\u00f6die\u201c in Bezug auf die Terroranschl\u00e4ge am 11. September 2001 immer noch aktuell. Dabei w\u00fcrden die \u201egrundlegenden ethischen und politischen Probleme so sauber wie die Kapitel\u00fcberschriften in einem Staatsb\u00fcrgerkunde-Lehrbuch\u201c gezeigt. Allerdings kritisierte er auch die Tatsache scharf, dass im kompletten Film nicht einmal die Ursache des Sezessionskrieges erw\u00e4hnt werde, die in der damaligen Verteidigung des Lebensstandards auf dem R\u00fccken der Sklaven gelegen habe. Das w\u00e4re in etwa so, als w\u00fcrden in einem Film \u00fcber die N\u00fcrnberger Prozesse nicht die Juden oder in einem Film \u00fcber den Terrorismus nicht einmal der Islam erw\u00e4hnt. Und das untergrabe die \u201eIntegrit\u00e4t des Films\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auch Richard Corliss sah im w\u00f6chentlich erscheinenden Time-Magazin zwischen dem Film und den Ereignissen der Bush-Administration erhebliche Parallelen. \u00dcber 30 Jahre nach seinem Regiedeb\u00fct mit Eine ganz normale Familie pr\u00e4sentiere Robert Redford dabei einen visuellen Stil, der \u201esowohl stattlich wie auch deutlich\u201c sei. Und obwohl die Schauspieler f\u00fcr ihre Figuren gut gew\u00e4hlt seien, insbesondere Kline und Huston, wunderte sich Corliss, warum McAvoy seine Figur Aiken \u201eunreif und unsicher spiele\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auch Anthony Lane verglich Die Lincoln-Verschw\u00f6rung im renommierten New Yorker mit der aktuellen Tagespolitik um den Krieg gegen den Terror und Guantanamo. Er lobte die Schauspieler um Kevin Kline und Danny Huston, die ihre Rollen \u201eerschreckenderweise zu gut\u201c spielten. Auch Robin Wright bescheinigt er eine hervorragende Schauspielleistung, da sie \u201eMary Surratt als w\u00fcrdevolle M\u00e4rtyrerin\u201c portr\u00e4tiere.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Deutsche Kritiken:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Obwohl der Film \u201eauf den ersten Blick\u201c wie \u201eeine selten thematisierte Facette des Lincoln-Attentats\u201c aussehe, meinte Julian Hanich auf tagesspiegel.de, dass es sich im Grunde genommen um \u201eeine kritische Parabel\u201c handele, \u201edie uns im historischen Gewand etwas \u00fcber die Politik von Bush, Cheney, Rumsfeld und Co. verdeutlichen soll\u201c. Dabei versuche der Film \u201eh\u00f6chste moralische Eindeutigkeit\u201c herzustellen, wobei ihm \u201eSubtilit\u00e4t und Dialektik\u201c verloren gehe. Au\u00dferdem leide der Film an \u201eRedfords Hang zum kitschigen Bild\u201c, was ein besonderer \u201e\u00e4sthetischer Makel\u201c sei, denn die meisten seiner Figuren wirkten wegen des sanften Lichtschleiers \u201ebeinahe religi\u00f6s \u00fcberh\u00f6ht\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auch J\u00f6rg Sch\u00f6ning verglich auf Spiegel Online den Film Redfords mit den aktuellen Geschehnissen im Krieg gegen den Terror und meinte, der Film sehe \u201eein bisschen wie Schulfernsehen\u201c aus. Redford betrachte das Kino \u201eganz ironiefrei als moralische Anstalt\u201c und versuche \u201eseinen amerikanischen Landsleuten\u201c einmal mehr zu zeigen, \u201ewie er \u00fcber Guantanamo denkt\u201c. Dabei sei der Film bei weitem nicht objektiv und Redford konzentriere sich auf die Konflikte \u201eStaatsr\u00e4son gegen Familienbande, Obrigkeit versus Gerechtigkeit, Strafanspruch gegen Zeugnisverweigerungsrecht\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Dass man den \u201e\u00e4sthetisch zwar konservativen, inhaltlich aber fesselnden Film\u201c h\u00e4ufig mit den aktuellen Geschehnissen um den 11. September vergleicht, legen laut Bert Rebhandl von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung \u201evor allem zahlreiche resonante Formulierungen des Drehbuchs von James D. Solomon nahe\u201c. In einem \u201egeduldigen Tempo, mit zahlreichen R\u00fcckblenden und Dialog- und Gerichtsszenen, deren Dramaturgie eines retardierenden Erkenntniswegs aus so vielen amerikanischen Filmen dieses Typs gel\u00e4ufig ist\u201c, r\u00fcckten Redford und Solomon das \u201eSchicksal von Mary Surratt (Robin Wright) in den Mittelpunkt.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Berthold Seewald nannte in der Welt Robert Redfords Film ein \u201eDokumentarspiel in Echtzeit\u201c und ein \u201einteressantes Kost\u00fcmst\u00fcck mit eindrucksvollen Bildern\u201c. \u201eWie die attischen Dichter nimmt er den Mythos, um ein tagesaktuelles Problem zu spiegeln\u201c, wobei er leider vergessen habe, \u201edass die gro\u00dfen antiken Trag\u00f6dien durch ihre Nuancen und Graut\u00f6ne leben\u201c. Da er die historischen Hintergr\u00fcnde um Sklaverei und Reconstruction vermissen lasse, bleibe der Film lediglich \u201eein brachiales Lehrst\u00fcck ohne historischen Verstand.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Obwohl man sich bei einem \u201eRedford-Film nie Sorgen darum machen\u201c m\u00fcsse, \u201eob man auch mit der richtigen Seite sympathisiert\u201c, und auch dankbar sein m\u00fcsse f\u00fcr die \u201egekonnte Ernsthaftigkeit, mit der er sein Drama um diesen abstrakten Konflikt herum entfaltet\u201c, sowie f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, \u201eauf Seiten der Gerechtigkeit\u201c mitzufiebern, meinte Barbara Schweizerhof auf taz.de, dass das \u201eEngagement nachhaltiger und wirkungsvoller\u201c gewesen w\u00e4re, wenn die Guten \u201eetwas schmutziger und h\u00e4sslicher w\u00e4ren\u201c. Ansonsten handele es sich um ein \u201ekonzentriertes Kost\u00fcmdrama, das seine Epoche samt seltsamer Barttrachten sorgf\u00e4ltig rekonstruiert.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Ver\u00f6ffentlichung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nachdem der Film seine Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival am 11. September 2010 feierte, war sein offizieller Kinostart am 15. April 2011. Am ersten Wochenende konnte der Film lediglich 3,5 Mio. US-Dollar in 707 Kinos einspielen. Insgesamt kommt der Film in den Vereinigten Staaten bei einem Gesamtbudget von 25 Mio. US-Dollar auf Einnahmen von 11,5 Mio. US-Dollar.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der deutsche Kinostart war am 29. September 2011. Seit dem 1. M\u00e4rz 2012 ist der Film sowohl auf DVD als auch auf Blu-ray Disc erh\u00e4ltlich.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Lincoln_Verschw%C3%B6rung\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 [imdb id=&#8220;tt0968264&#8243;] Der verletzte Kriegsheimkehrer Hauptmann Frederick Aiken wird von seinem Mentor, dem ehemaligen Generalbundesanwalt, dazu gedr\u00e4ngt, die Witwe Mary Surratt zu verteidigen, die beschuldigt wird, in ihrer Pension die Attent\u00e4ter Pr\u00e4sident Lincolns beherbergt zu haben. Die Frage lautet: Hat sie vom Komplott gewusst? 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