{"id":13280,"date":"2013-08-12T11:08:29","date_gmt":"2013-08-12T09:08:29","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=13280"},"modified":"2016-07-21T08:09:44","modified_gmt":"2016-07-21T06:09:44","slug":"menschenfeind-1998","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=13280","title":{"rendered":"Menschenfeind (1998) &#8211; [UNCUT]"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"?tag=divx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37804\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/divx0.jpg\" alt=\"divx0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"?tag=fsk18\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37799\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/180.jpg\" alt=\"180\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a><a href=\"?tag=uncut\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37793\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/uncut0.jpg\" alt=\"_uncut0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=6316\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37806\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/sb0.jpg\" alt=\"sb0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt0157016&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px;\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0609\/9658\/8.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"452\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify; width: 320px; vertical-align: top;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Irgendwo in Frankreich: Ein Metzger t\u00f6tet einen Bauarbeiter, den er irrt\u00fcmlich f\u00fcr den Vergewaltiger seiner geistig behinderten Tochter h\u00e4lt und wandert daf\u00fcr in den Knast.\u00a0Jahre sp\u00e4ter: Der nun arbeitslose Metzger ist wieder in Freiheit. Doch sein Leben ist die H\u00f6lle und bringt ihn zum Ausrasten: Als es zum Streit mit seiner neuen Frau kommt, t\u00f6tet er ihr ungeborenes Baby. Er setzt sich nach Paris ab und ist schon nach wenigen Tagen pleite. Von Selbstmordgedanken gepeinigt fasst er den Entschluss, seine Tochter, die dort in einem Heim wohnt, noch einmal zu sehen&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0609\/9658\/8.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"903\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/xWeNG1G-1JQ\" width=\"640\" height=\"480\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/FPjbkEc6y0A\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Irgendwo in Frankreich: Ein Metzger t\u00f6tet einen Bauarbeiter, den er irrt\u00fcmlich f\u00fcr den Vergewaltiger seiner geistig behinderten Tochter h\u00e4lt und wandert daf\u00fcr in den Knast.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"> Jahre sp\u00e4ter: Der nun arbeitslose Metzger ist wieder in Freiheit. Doch sein Leben ist die H\u00f6lle und bringt ihn zum Ausrasten: Als es zum Streit mit seiner neuen Frau kommt, t\u00f6tet er ihr ungeborenes Baby. Er setzt sich nach Paris ab und ist schon nach wenigen Tagen pleite. Von Selbstmordgedanken gepeinigt fasst er den Entschluss, seine Tochter, die dort in einem Heim wohnt, noch einmal zu sehen&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nMenschenfeind ist ein franz\u00f6sischer Spielfilm aus dem Jahr 1998. Gaspar No\u00e9 schrieb das Drehbuch und f\u00fchrte Regie. Der Film ist eine Fortsetzung seines Kurzfilms Carne von 1991 und wurde unter dem franz\u00f6sischen Originaltitel Seul contre tous (dt.: \u201eAllein gegen alle\u201c) ver\u00f6ffentlicht.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film beginnt mit einer bildlichen Erz\u00e4hlung aus der Vergangenheit des Protagonisten. Der ehemals selbstst\u00e4ndige Metzger hatte Frau und Tochter. Seine Frau jedoch verl\u00e4sst ihn wegen eines anderen und er bekommt ungewollt das alleinige Sorgerecht f\u00fcr die stumme Tochter. Als diese sich eines Tages mit blutiger Unterw\u00e4sche, bedingt durch ihre ersten Regelblutung, verst\u00f6rt an ihren Vater wendet, glaubt dieser, sie sei vergewaltigt worden. Daraufhin versucht der Metzger eine Person zu t\u00f6ten, welche laut Nachbarschaftsaussagen zuletzt mit seiner Tochter in Kontakt getreten war. Die Person \u00fcberlebt, er wird zu einer Gef\u00e4ngnisstrafe verurteilt und seine Tochter kommt in ein Heim. Nach seiner Entlassung beginnt er eine Beziehung mit einer Frau, die er selbst immer nur als &#8222;die Dicke&#8220; bezeichnet. Auch sie wird schwanger. Er zieht zu ihr in eine kleine Provinzwohnung zusammen mit deren Mutter. Der Metzger ist finanziell von seiner Freundin abh\u00e4ngig. Als ihm sein Wunsch, erneut eine eigene Metzgerei zu er\u00f6ffnen, durch ihre Ablehnung, ihn finanziell so hoch zu unterst\u00fctzen verwehrt wird, beginnt er einen regelrechten Hass auf seine Umgebung zu entwickeln, was zun\u00e4chst damit beginnt, dass er seiner schwangeren Freundin, welche ihm kurz zuvor unterstellt hatte, er h\u00e4tte mit einer anderen Frau geschlafen, mehrmals so brutal in den Bauch schl\u00e4gt, dass diese ihr ungeborenes Kind verliert. Der Metzger verl\u00e4sst, im Anschluss an die Tat, mit einer Pistole aus dem Schrank der Mutter seiner Freundin die Wohnung, und fl\u00fcchtet zur\u00fcck nach Paris. Dort angekommen versucht er wieder Arbeit zu finden, was ihm aber nicht gelingt. Als er bei einem Vorstellungsgespr\u00e4ch in einem Schlachthof, welcher fr\u00fcher ein Zulieferer seiner eigenen Metzgerei war, von einer Person abgelehnt wird, von der er zu wissen glaubt, dass diese homosexuelle Handlungen praktizieren w\u00fcrde, beschlie\u00dft er gedanklich mit dem unfairen System abzurechnen, welches ihm nicht anrechne, dass er seit 35 Jahren arbeite, und nun, wo er auf Hilfe angewiesen sei, ihm ebendiese vollst\u00e4ndig verwehrt werden w\u00fcrde. Als er mit seinem letzten Geld in einer Bar nicht ganz den geforderten Betrag f\u00fcr den verzehrten Wein ausgleichen kann, wird er von einer Person verspottet, welche sich im Anschluss an ein Wortgefecht als der Sohn des Barbesitzers entlarvt. Er wird daraufhin vom Barbesitzer selbst unter Androhung von Gewalt mit einem Gewehr aufgefordert, die Bar zu verlassen. Auf dem Heimweg kennt seine Wut keine Grenzen mehr. Mit geladener Waffe und dem festen Vorsatz, den Barbesitzer, dessen Sohn sowie eine weitere Person, welche ihn kurz zuvor in der Bar verspottet hatte umzubringen, kehrt er kurze Zeit sp\u00e4ter zur\u00fcck zu dieser, die jedoch bereits geschlossen ist. Am Tag darauf redet sich der Metzger ein, dass seine Tochter in einer derartig schlechten Welt nicht aufwachsen soll und kann, und beschlie\u00dft, sie, sich selbst, und die von ihm so genannte &#8222;Schwuchtel&#8220; vom Schlachthof zu erschie\u00dfen, statt seine drei Patronen an die Personen aus der Bar zu verschwenden. Er holt seine Tochter aus dem Heim und nimmt sie mit zu sich ins Hotel, f\u00fcr das er schon seit einigen Tagen nicht mehr das Geld aufbringen kann. Im Hotel angekommen, durchlebt der Hauptdarsteller darauf den sexuellen Missbrauch an seiner Tochter, sowie ihren anschlie\u00dfenden Mord und seinen Selbstmord geistig. Einer verst\u00f6renden Szene, in der die Gedankenwelt eines M\u00f6rders bzw. potentiellen Selbstm\u00f6rders dargestellt wird, folgt die Realit\u00e4t, in welcher sich der Misanthrop seiner auch k\u00f6rperlich verstandenen Liebe zu seiner Tochter gewahr wird und man den Protagonisten sie umarmen sieht. Diese Phase der Besinnung wird jedoch durch neue unmoralische Gedankeng\u00e4nge beendet, wie etwa dem des Missbrauchs als Befreiungshandlung zu wahrhaftigem Leben.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">W\u00e4hrend des gesamten Filmes werden immer wieder kurze kontextbezogene Schlagw\u00f6rter oder S\u00e4tze auf schwarzem Hintergrund eingeblendet. Diese dienen sowohl der Wiederholung wichtiger Gedankeng\u00e4nge, als auch der kritischen Kommentierung der Handlung. Zudem untermauern sie die avantgardistische Note des Films.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritiken:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eEine gnadenlos brachiale Geschichte, die sich weniger f\u00fcr die narrative Ebene interessiert als f\u00fcr das momentane soziale Wie und zu einem Angriff auf die Sinne und die Ethik des Zuschauers wird. Ein befremdlicher Film, dessen unerbittliche Gesamtkomposition gleichwohl ein nachhaltiges Erlebnis darstellt.\u201c Lexikon des internationalen Films<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Auszeichnungen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Critics Week Award beim Cannes Film Festival, 1998.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In der offiziellen Auswahl auf den Filmfestivals von Telluride, Toronto, New York, Rotterdam, San Francisco und Sundance.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Sonstiges:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In Gaspar No\u00e9s umstrittenem Werk Irreversibel wird am Anfang gezeigt, wie es mit dem Metzger weiterging. Er wurde zu einer Gef\u00e4ngnisstrafe verurteilt, ist inzwischen aber wieder entlassen worden.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Menschenfeind_%28Film%29\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 [imdb id=&#8220;tt0157016&#8243;] Irgendwo in Frankreich: Ein Metzger t\u00f6tet einen Bauarbeiter, den er irrt\u00fcmlich f\u00fcr den Vergewaltiger seiner geistig behinderten Tochter h\u00e4lt und wandert daf\u00fcr in den Knast.\u00a0Jahre sp\u00e4ter: Der nun arbeitslose Metzger ist wieder in Freiheit. 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