{"id":13158,"date":"2013-08-09T12:22:34","date_gmt":"2013-08-09T10:22:34","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=13158"},"modified":"2016-07-21T10:00:14","modified_gmt":"2016-07-21T08:00:14","slug":"untergang-der-2004","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=13158","title":{"rendered":"Untergang, Der (2004)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"?tag=divx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37804\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/divx0.jpg\" alt=\"divx0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"?tag=fsk12\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37797\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/120.jpg\" alt=\"120\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/schnittbericht.php?ID=2698\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37806\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/sb0.jpg\" alt=\"sb0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt0363163&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0467\/2064\/Der_Untergang.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"448\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify; width: 320px; vertical-align: top;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Berlin Ende April 1945: Die rote Armee dringt in das Stadtgebiet der Reichshauptstadt ein und r\u00fcckt unaufhaltsam auf das Regierungsviertel vor. Ein letztes Aufgebot fanatischer SS- und HJ-Einheiten versucht vergebens, neben zumeist desillusionierten Wehrmachts-Einheiten das Vordringen des Feindes zu stoppen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0467\/2064\/Der_Untergang.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"897\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<p id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=19212302\" width=\"320\" height=\"240\" frameborder=\"0\"><\/iframe><a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/37061-Der-Untergang\/trailer\/19212302.html\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/IzyiErmnOKA\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Berlin Ende April 1945: Die rote Armee dringt in das Stadtgebiet der Reichshauptstadt ein und r\u00fcckt unaufhaltsam auf das Regierungsviertel vor. Ein letztes Aufgebot fanatischer SS- und HJ-Einheiten versucht vergebens, neben zumeist desillusionierten Wehrmachts-Einheiten das Vordringen des Feindes zu stoppen. Im F\u00fchrerbunker unter der neuen Reichskanzlei hat zu diesem Zeitpunkt auch Hitler nach dem letzten, trotz aufopferungsvollem Einsatz gescheiterten Einsatzversuch durch die Armee Wenck erkannt, da\u00df der Krieg endg\u00fcltig verloren ist und entzieht sich gemeinsam mit Eva Braun durch Selbstmord der Verantwortung&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Untergang ist ein Spielfilm von Oliver Hirschbiegel aus dem Jahre 2004. Der Film thematisiert vor allem die Geschehnisse im Berliner F\u00fchrerbunker w\u00e4hrend der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Europa und erhielt 2005 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Vorlage:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film basiert vor allem auf dem gleichnamigen Werk des Historikers Joachim Fest, der auch eine umfangreiche Hitler-Biografie verfasste, und den Erinnerungen von Hitlers damals 25-j\u00e4hriger Privatsekret\u00e4rin Traudl Junge (beide 2002 erschienen). Letztere erschienen als Buch (Bis zur letzten Stunde) und als Film (Im toten Winkel). Ausschnitte aus dem Film sind am Anfang und am Ende von Der Untergang zu sehen. Als weitere Vorlage Eichingers diente die Darstellung 1945. Als Arzt in Hitlers Reichskanzlei von Ernst G\u00fcnther Schenck.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Produktion:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Produziert wurde der Spielfilm von Bernd Eichinger, der auch das Drehbuch schrieb. Mit 13,5 Millionen Euro ist Der Untergang nach Wolfgang Petersens Das Boot und Die unendliche Geschichte zum Entstehungszeitpunkt der drittteuerste in Deutschland produzierte Kinofilm. Uraufgef\u00fchrt wurde das Werk am 9. September 2004 in M\u00fcnchen. Die internationale Premiere fand am 14. September 2004 auf dem Toronto International Film Festival statt. In die deutschen Kinos kam der Film am 16. September 2004. Die Au\u00dfenaufnahmen wurden in Sankt Petersburg gedreht, dessen historische Innenstadt teilweise gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit mit der Stadt Berlin des Jahres 1945 aufweist. Die Szenen im Bunker entstanden in M\u00fcnchen. Der Film war 2005 f\u00fcr den Oscar als bester ausl\u00e4ndischer Film nominiert, gewann den Preis jedoch nicht.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Mitte November 2004 hatte Bernd Eichinger eine Filmverleihfirma gefunden, die Firma Newmarket Films, die den Film in den USA und Kanada in die Kinos gebracht hatte.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Am 19. und 20. Oktober 2005 sendeten ARD und ORF den Film erstmals im frei empfangbaren Fernsehen. Die zweiteilige Fernsehversion enth\u00e4lt einige bis dahin unver\u00f6ffentlichte Szenen und ist 25 Minuten l\u00e4nger als die Kinoversion des Films.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film handelt vom Untergang des Dritten Reiches und dem Ende des Diktators Adolf Hitler.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im November 1942 wird die 22-j\u00e4hrige M\u00fcnchnerin Traudl Humps (nach Heirat 1943 Traudl Junge) im F\u00fchrerhauptquartier \u201eWolfsschanze\u201c von Hitler als Sekret\u00e4rin eingestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt war von den deutschen Truppen der Gro\u00dfteil Europas erobert worden. Zweieinhalb Jahre sp\u00e4ter hat sich das Blatt gewendet. Die deutschen Truppen sind an allen Fronten bis auf eigenes Territorium zur\u00fcckgedr\u00e4ngt worden und die deutschen Gro\u00dfst\u00e4dte liegen nach massiven Bombenangriffen in Schutt und Asche. Bis auf Japan, das selbst in erheblichen Schwierigkeiten steckt, hat Deutschland alle Verb\u00fcndeten verloren. Damit steht das Dritte Reich kurz vor dem Zusammenbruch.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Am 20. April 1945, dem 56. Geburtstag Hitlers, erreicht sowjetisches Artilleriefeuer erstmals das Berliner Stadtzentrum. Hitler will aber Berlin nicht verlassen, obwohl ihm das immer wieder angeraten wird. Er glaubt immer noch an den Endsieg und an seine Vision von einem \u201egermanischen Weltreich\u201c. Seine Gener\u00e4le versuchen, ihm die aussichtslose Lage klarzumachen, jedoch reagiert er darauf mit hysterischen Wutausbr\u00fcchen. Mit einem solchen reagiert er auch auf die Nachricht, dass die Armeegruppe \u201eSteiner\u201c einen von ihm befohlenen Entsatzangriff nicht durchgef\u00fchrt habe. Er beschimpft seine Gener\u00e4le als \u201etreulose Feiglinge\u201c, spricht jetzt erstmals davon, dass der Krieg verloren sei und dass er sich lieber umbringe, anstatt Berlin zu verlassen oder zu kapitulieren. Seine Gener\u00e4le sind verzweifelt. Einerseits f\u00fchlen sie sich Hitlers Willen gegen\u00fcber immer noch verpflichtet, andererseits aber k\u00f6nnen sie seine v\u00f6llig sinnlosen Befehle nicht mehr umsetzen. Hitler nimmt bei seinen Entscheidungen auch keine R\u00fccksicht mehr auf die Zivilbev\u00f6lkerung und spricht davon, dass das deutsche Volk seinem \u201everdienten Untergang\u201c entgegengehe. Die meisten politischen F\u00fchrungsleute haben inzwischen Berlin verlassen und kehren Hitler den R\u00fccken. Diese werden von Hitler als Verr\u00e4ter beschimpft, besonders Hermann G\u00f6ring, Heinrich Himmler und Albert Speer. G\u00f6ring versucht mit der Begr\u00fcndung, dass Berlin von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten sei, die Regierungsgewalt zu \u00fcbernehmen. Himmler kontaktiert die Alliierten, um ihnen ein Kapitulationsangebot zu machen. Speer offenbart Hitler, dass er Hitlers Zerst\u00f6rungsbefehle, damit \u201eder Feind nur noch eine W\u00fcste vorfindet\u201c schon seit Monaten ausgesetzt habe. Lediglich der Reichsminister f\u00fcr Propaganda, Joseph Goebbels, der Staatssekret\u00e4r Walter Hewel und der Chef der Parteikanzlei, Martin Bormann, bleiben an Hitlers Seite. Seine beiden Sekret\u00e4rinnen Gerda Christian und Traudl Junge wollen ebenfalls im F\u00fchrerbunker bleiben, ebenso seine Geliebte Eva Braun, auch nachdem sie ihn nicht davon abbringen konnte, ihren Schwager Hermann Fegelein wegen Fahnenflucht und Verrat erschie\u00dfen zu lassen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Inzwischen ist die Schlacht um Berlin entbrannt. Die sowjetischen Truppen erobern in erbitterten H\u00e4userk\u00e4mpfen Meter f\u00fcr Meter. Die deutschen Truppen, die zum gr\u00f6\u00dften Teil nur noch aus Hitlerjugend und Volkssturm bestehen, f\u00fchren einen verzweifelten und hoffnungslosen Kampf. Im F\u00fchrerbunker verteilt Hitler an seine engsten Mitarbeiter Zyankalikapseln. Man diskutiert dar\u00fcber, wie man sich am besten umbringen k\u00f6nne, und es wird viel Alkohol getrunken, weil man \u201esowieso nichts anderes mehr tun kann\u201c. Am 29. April 1945 diktiert Hitler Traudl Junge sein privates und politisches Testament. Danach werden er und Eva Braun getraut. General Wilhelm Mohnke, der als Kampfkommandant f\u00fcr die Sicherung des Regierungsviertels zust\u00e4ndig ist, meldet Hitler, dass die Reichskanzlei von den sowjetischen Truppen vollst\u00e4ndig eingekesselt sei. Die Stellungen k\u00f6nnten nur noch maximal einen Tag gehalten werden. F\u00fcr Hitler bedeutet das, dass er nur noch durch Selbstmord einer sowjetischen Gefangennahme entgehen kann. Er will dem Feind aber auf keinen Fall als Troph\u00e4e in die H\u00e4nde fallen. Deshalb nimmt er seinem Adjutanten Otto G\u00fcnsche das Versprechen ab, seine sterblichen \u00dcberreste restlos zu beseitigen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Am Nachmittag des 30. April 1945 vergiften sich Hitler und Eva Braun mit Zyankalikapseln. Hitler schie\u00dft sich dabei gleichzeitig eine Kugel durch den Kopf. Die Leichen der beiden werden anschlie\u00dfend vor der Reichskanzlei verbrannt. Nach dem Tod Hitlers streitet man sich im F\u00fchrerbunker dar\u00fcber, ob man weiterk\u00e4mpfen oder kapitulieren solle. Goebbels, der als Reichskanzler Hitlers Nachfolge angetreten hat, beauftragt den General Hans Krebs, mit dem sowjetischen Generaloberst Wassili Iwanowitsch Tschuikow in Kontakt zu treten, um mit ihm Friedensverhandlungen zu f\u00fchren. Im Rahmen dieses Treffens informiert Krebs ihn auch \u00fcber Hitlers Selbstmord. Tschuikow lehnt jedoch Friedensverhandlungen ab und akzeptiert nichts anderes als die bedingungslose Kapitulation. Goebbels lehnt jedoch die Unterzeichnung einer Kapitulationsurkunde strikt ab. Seine ebenfalls hitlertreue Frau Magda will nicht, dass ihre sechs Kinder in einer Welt ohne Nationalsozialismus aufwachsen. Sie verabreicht den Kindern ein Schlafmittel, um sie anschlie\u00dfend mit Zyankalikapseln zu t\u00f6ten. Die zw\u00f6lfj\u00e4hrige Helga weigert sich, die \u201eMedizin\u201c, die angeblich verhindern soll, dass die Kinder im Bunker krank werden, einzunehmen. Offenbar sp\u00fcrt sie, dass sie und ihre Geschwister sterben sollen. Ihre Mutter fl\u00f6\u00dft ihr das Mittel mit Hilfe des Arztes Dr. Ludwig Stumpfegger mit Gewalt ein. Nach der T\u00f6tung der Kinder l\u00e4sst Magda Goebbels sich von ihrem Mann erschie\u00dfen, bevor dieser sich selbst t\u00f6tet.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Am 2. Mai 1945 fordert General Helmuth Weidling, der Kampfkommandant des Verteidigungsbereiches Berlin, seine Soldaten auf, die Kampfhandlungen einzustellen und sich den sowjetischen Truppen zu ergeben. Eine Gruppe um General Mohnke, der sich Gerda Christian und Traudl Junge angeschlossen haben, um aus dem F\u00fchrerbunker zu fliehen, muss sich ebenfalls den sowjetischen Soldaten ergeben, von denen sie eingekesselt sind. Einige begehen kurz vor der Gefangennahme Selbstmord, darunter auch Walter Hewel, der damit ein Versprechen einl\u00f6st, das Hitler ihm abgenommen hatte. W\u00e4hrend Gerda Christian nicht mehr weitergehen will, geht Traudl Junge mutig zwischen den sowjetischen Soldaten hindurch, in der Hoffnung, dass sie als Frau verschont werde. Sie wird dabei von dem zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Peter Kranz begleitet. Der Angeh\u00f6rige der Hitlerjugend war vor ein paar Tagen noch stolz darauf, von Hitler pers\u00f6nlich ausgezeichnet zu werden. Dann aber wurde ihm die Grausamkeit des Krieges und der nationalsozialistischen Diktatur bewusst, besonders dadurch, dass seine Eltern in ihrer Wohnung als Verr\u00e4ter hingerichtet wurden. Am Ende findet der Junge noch ein Fahrrad, dies benutzen Traudl und der Junge um schneller zu fliehen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Erfolg:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">4,5 Millionen deutsche Besucher sahen den Film in den Kinos.[1] Laut dem Online-Filmportal Box Office Mojo betrug das weltweite Einspielergebnis 92 Mio. US-Dollar.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Untergang erhielt trotz vieler Kontroversen (s. u.) viel Lob f\u00fcr seinen gewagten Blickwinkel auf Adolf Hitler und wurde auch international sehr gut aufgenommen. Er geh\u00f6rt zu den erfolgreichsten j\u00fcngeren deutschen Produktionen im Ausland, insb. auch in den USA, wo der Film unter dem Titel Downfall erschienen war.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Untergang gewann in mehreren Kategorien beim Bayerischen Filmpreis sowie in der Kategorie \u201eBester Film national\u201c einen Bambi (s. u.). Ebenfalls wurde der Film bei der Oscarverleihung 2005 f\u00fcr den Oscar als bester ausl\u00e4ndischer Film nominiert.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rezeption:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In dem Film wird erstmals in der deutschen Filmgeschichte (und im Gegensatz zu Georg Wilhelm Pabsts \u201eDer letzte Akt\u201c von 1955) Adolf Hitler als szenisch zentrale Figur eines Historienfilms dargestellt. Der Film hat bereits vor dem Kinostart kontroverse Diskussionen ausgel\u00f6st.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Bef\u00fcrworter des Projekts loben die (auch von den Machern postulierte) Authentizit\u00e4t des Films, der viele historisch verb\u00fcrgte Zitate enth\u00e4lt. Der NS-Forscher Michael Wildt kritisierte jedoch, dass der Film mit seinem nicht zu haltenden Authentizit\u00e4tsversprechen sich selbst als Quelle inszeniere: Wer solche \u201eAuthentizit\u00e4t\u201c verspricht, bringt nicht historisches Geschehen zum Ausdruck, sondern entwirft gerade im umgekehrten Sinn in der gegenw\u00e4rtigen Szenerie die Vergangenheit. Jede Szene spiele den Zuschauern gleichf\u00f6rmig und eindimensional \u201eAuthentizit\u00e4t\u201c vor: Was zu sehen ist, sei das Wirkliche. Die Behauptung der Filmemacher, der \u201eUntergang\u201c halte sich streng an die historischen Dokumente, ist daher nicht mehr naiv zu nennen \u2013 sie ist eine bewusste T\u00e4uschung.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Vielfach wurde angemerkt, dass der Film dazu beitrage, Hitler zu entmystifizieren. Man k\u00f6nne den Aufstieg der Nationalsozialisten und die Faszination, die von Hitler ausging, erst dann richtig verstehen, wenn man sich mit dem Menschen Hitler besch\u00e4ftige und ihn nicht als mythologisches Wesen (Teufel) oder Unmenschen betrachte. Die Untaten Hitlers verl\u00f6ren ihre Schrecken nicht, w\u00fcrden im Gegenteil erst gerade dadurch als Menschenwerk erschreckend. Um zu verhindern, dass der Diktator als Identifikationsfigur erscheine, wurde die Erz\u00e4hlperspektive der Sekret\u00e4rin Traudl Junge gew\u00e4hlt. Dass der Zuschauer ihre Perspektive annehmen soll, wird durch einen Vorspann verdeutlicht, der zeigt, wie Hitler seine Sekret\u00e4rin im F\u00fchrerhauptquartier Wolfsschanze ausw\u00e4hlt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Sehr gelobt werden die darstellerischen Leistungen, vor allem von Bruno Ganz als Hitler und Corinna Harfouch als Magda Goebbels. Der aus der Schweiz stammende Hauptdarsteller bereitete sich hinsichtlich seines k\u00f6rperlichen Ausdrucks besonders genau auf seine Rolle vor. Der h\u00e4ufig ge\u00e4u\u00dferten Behauptung, auch seine Sprechweise sei sehr nah an der Hitlers, die dieser im kleineren Kreise pflegte, muss allerdings widersprochen werden. Zeitzeugenaussagen sowie ein Vergleich mit einer kurzen erhaltenen Tonfilmsequenz und vor allem mit einer Originalaufnahme, die ein finnischer Techniker heimlich von einem privaten Gespr\u00e4ch des \u201eF\u00fchrers\u201c aufzeichnete, machen deutlich, dass insofern die Darstellung Hitlers doch eher an dessen Auftritte in den heute zumeist als abschreckend empfundenen Reden auf Gro\u00dfveranstaltungen nachempfunden ist. In den Tondokumenten ist zu h\u00f6ren, dass Hitler das \u201eR\u201c nicht rollte, nur einen ganz leichten \u00f6sterreichischen Dialekt besa\u00df und weich und fl\u00fcssig sprach statt in Stakkati. Bef\u00fcrworter des Filmprojekts meinen in dieser Darstellung ein weiteres dramaturgisches Mittel zur Verhinderung der Identifikation des Zuschauers mit der historischen Figur zu erkennen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Nutzer der Filmdatenbank im Internet IMDb bewerten diesen Film mit einer Punktzahl von 8,4 von 10 Punkten (Stand: 30. Juni 2010). Damit belegt Der Untergang den Platz 82 in den \u201eTop 250\u201c und geh\u00f6rt neben \u201eDas Boot\u201c (Platz 65), \u201eM\u201c (Platz 57) und \u201eDas Leben der Anderen\u201c (Platz 55) zu den besten deutschen Filmen in dieser Liste.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Ein Teil der Kritiker sieht in dem Film eine Verharmlosung der nationalsozialistischen Gr\u00e4ueltaten, da im Film zu wenig Bezug auf die Ermordung der Juden genommen wird und stattdessen Hitler in einigen Szenen als einf\u00fchlsamer Charmeur, als jemand, der sich Fehler eingesteht (Diktatszene mit Traudl Junge) oder etwa beim Nudelessen gezeigt wird.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Weiter wird den Produzenten, die f\u00fcr \u201eDer Untergang\u201c verantwortlich sind, vorgeworfen, einige Nebenfiguren zu Unrecht in einem zu g\u00fcnstigen Licht erscheinen zu lassen, da dem Zuschauer deren Vorgeschichte nicht bekannt gemacht werde. Dies gelte vor allem f\u00fcr die Figur des Albert Speer, der in dem Film als einsichtiger Mahner und Befehlsverweigerer durchgehen k\u00f6nne. \u00c4hnlich verzerrte Bilder treffen nach Meinung der Kritiker insbesondere auch f\u00fcr die Darstellungen des SS-Gruppenf\u00fchrers Hermann Fegelein oder des vern\u00fcnftig, menschlich agierenden Arztes Prof. Ernst G\u00fcnther Schenck zu. Fegelein wird als mehr oder weniger charmanter Lebemann gezeigt, war jedoch tats\u00e4chlich auch aktiv an der Judenvernichtung in Russland beteiligt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Bef\u00fcrworter des Films halten dem entgegen, dass ein grundlegendes Geschichtswissen mit der Einordnung der Personen in einen weiteren Zusammenhang aber von den allermeisten Zuschauern erwartet werden k\u00f6nne, da es sich nicht um einen Unterhaltungsstreifen handele. Kritiker entgegnen, dass gerade die zunehmende Rezeption des Werks im Zeitgeschichteunterricht als \u00e4u\u00dferst problematisch anzusehen sei. Den Sch\u00fclern fehle oft tats\u00e4chlich der historische Hintergrund, was sich in vielen Diskussionen in Form von revisionistischen Schlussfolgerungen niederschlagen k\u00f6nne.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Es wurde auch als peinlich f\u00fcr die zust\u00e4ndige Castingagentur kritisiert, dass der wegen Volksverhetzung 1995 verurteilte Rechtsextremist Karl Richter als Komparse beim Filmdreh, in der Rolle des Adjutanten von Generalfeldmarschall Keitel, mitgewirkt hat. Er behauptet, dass noch 15 bis 20 ihm bekannte Personen des rechtsextremen Lagers am Set gewesen seien.[7] Wie er sagt, habe es ihn besonders bewegt, als ihm \u201eHitler\u201c die Hand sch\u00fcttelte. Die Szene wurde jedoch sp\u00e4ter herausgeschnitten. Karl Richter ist einer der Redakteure der rechtsextremen Zeitschrift \u201eNation und Europa &#8211; Deutsche Monatshefte\u201d.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der deutsche Filmemacher Wim Wenders kritisiert in einer ausf\u00fchrlichen Besprechung in der Zeit die schillernde Erz\u00e4hlperspektive des Films. \u00dcber weite Strecken nimmt der Film die Sichtweise der Traudl Junge auf, ohne diese Sichtweise in irgendeiner Weise zu hinterfragen. Andere Passagen zeigen einen fanatisierten Hitlerjungen. Dieser wiederum tritt in der letzten Szene als \u201eRetter\u201c von Traudl Junge auf. So wechsle der Film permanent die Position. Wenders weist auch darauf hin, dass der Film, der sonst in der expliziten Darstellung von Gewalt regelrecht schwelgt, den Tod von genau zwei Personen nicht zeigt: den von Hitler und den von Goebbels. Gerade beim Tod dieser beiden Hauptverantwortlichen gn\u00e4dig wegzuschwenken, hei\u00dft f\u00fcr Wenders, ihnen eine Ehre zu erweisen, die ihnen nicht geb\u00fchre.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auch das Ende des Filmes geriet teilweise in die Kritik. Im Abspann wurde ein aus dem Film entnommenes Foto der Hauptfiguren mit einer kurzen Zusammenfassung ihres weiteren Schicksals gezeigt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Sachliche Fehler:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Obwohl von den Machern des Films betont wurde, wie detailgetreu und historisch genau das Drehbuch recherchiert, alles zu Sehende belegt und nichts Entscheidendes erfunden sei, sind im Film mehrere sachliche Fehler \u2013 teils szenisch erkennbar \u2013 enthalten. In einer Szene wird die Filmfigur Schencks damit beauftragt, verschiedenes medizinisches Material in den F\u00fchrerbunker zu bringen. In der Liste der angeforderten Utensilien findet sich Penicillin, das erst nach 1945 durch die Amerikaner nach Deutschland kam. Der SS-General Hermann Fegelein tr\u00e4gt die Abzeichen eines SS-Brigadef\u00fchrers, obwohl er im April 1945 SS-Gruppenf\u00fchrer war (also einen Rang h\u00f6her) und auch im Film als solcher bezeichnet wird. Er tr\u00e4gt au\u00dferdem im Film lediglich das Eichenlaub zum Ritterkreuz, obwohl er am 30. Juli 1944 auch die Schwerter dazu erhielt; Kragenspiegel und Kopfbedeckung des Reichsjugendf\u00fchrers Arthur Axmann entsprechen nicht den historischen Aufnahmen. Es f\u00e4llt auch auf, dass in verschiedenen Szenen des Films Statisten auftauchen, die wie zuf\u00e4llig in Uniformen geworfen sind. Ein SS-Sturmbannf\u00fchrer verrichtet Wachdienst an einer Zwischent\u00fcr (wobei es sich um einen Angeh\u00f6rigen des F\u00fchrerbegleitkommandos handeln k\u00f6nnte), ein SS-Obersturmbannf\u00fchrer scheint sich um die Fahrzeuge zu k\u00fcmmern.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Film t\u00f6tet sich das Ehepaar Goebbels durch Sch\u00fcsse. In Wirklichkeit aber starben Goebbels und seine Frau Magda durch die Einnahme von Blaus\u00e4ure. Das belegen die Obduktionsergebnisse der nur unvollst\u00e4ndig verbrannten Leichen, durchgef\u00fchrt durch die Rote Armee.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Des Weiteren kritisiert Hitlers ehemaliger Telefonist und Leibw\u00e4chter Rochus Misch das Buch von Fest sowie den Film: \u201eDie Leistungen der einzelnen Schauspieler waren in Ordnung. Sehr entt\u00e4uscht war ich, als mich der Regisseur des Films, Bernd Eichinger, erst besuchte, als der Film schon ca. 4 Wochen in den Kinos lief.\u201c (Er hatte sich an Joachim Fests Buch \u201eDer Untergang\u201c orientiert.) \u201eDieser Schriftsteller hat mir \u00c4u\u00dferungen in den Mund gelegt, die ich nie gesagt habe. Weder hat er mich besucht oder mit mir telefoniert. Ich kenne ihn gar nicht! So entsprechen auch einige Szenen nicht der historischen Wahrheit. Traudl Junge konnte bei Hitlers Selbstmord \u00fcberhaupt nicht den Schuss h\u00f6ren. Sie schreibt selbst, dass sie sich bei Hitlers Selbstmord im Vorbunker mit den Goebbels-Kindern aufhielt und Hitler im Hauptbunker. Dazwischen lag der Maschinenraum. Von dem ging ein solcher L\u00e4rm aus, dass weder sie noch eines der Kinder den Knall h\u00f6ren konnten.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Film werden die Suizide der Gener\u00e4le Hans Krebs und Wilhelm Burgdorf durch Kopfschuss dargestellt. Tats\u00e4chlich starben sie durch Gift. Dies best\u00e4tigen Obduktionsberichte der Roten Armee sowie Zeugen. Rochus Misch im gleichen Interview am 6. April 2006 (s.o.): \u201eEtwas sp\u00e4ter fand ich die Leichen von General Krebs und General Burgdorf. Sie hatten sich eindeutig zusammen vergiftet, da keine Verwundungen oder Blut zu sehen war.\u201c Im Film deckt Misch die K\u00f6pfe der blut\u00fcberstr\u00f6mten Toten mit T\u00fcchern ab.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Weiterhin ist ein Fernschreiben, welches den F\u00fchrerbunker erreicht, mit &#8222;G\u00f6ring, Reichsfeldmarschall&#8220; unterzeichnet. Der korrekte Rang G\u00f6rings war jedoch &#8222;Reichsmarschall.&#8220;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Abspann (&#8222;6 Millionen Juden waren in deutschen Konzentrationslagern ermordet worden.&#8220;) fehlt ein Hinweis auf Massenerschie\u00dfungen durch Einsatzgruppen, sodass der V\u00f6lkermord an den europ\u00e4ischen Juden irrt\u00fcmlich ganz mit Konzentrationslagern assoziiert wird.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Internationale Kritiken:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der New Yorker Filmkritiker David Denby beobachtete, dass Bruno Ganz&#8216; darstellerische Leistung nicht nur erstaunlich, sondern auch bewegend sei, und Hitler kein Supermensch, sondern nur ein normaler Mensch, der von den W\u00fcnschen seines Gefolges zur Macht erhoben wurde. Aber, so fragt Denby, ist dies ausreichend, um Hitler gerecht zu werden? [\u2026] Dieser Hitler mag Mensch sein, aber vollst\u00e4ndig erniedrigt als Mensch.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Hitler-Experte Ian Kershaw schrieb im The Guardian, dass Ganz Hitler nahe-authentisch darstellt und lobte seine Nachahmung der Hitler-typischen Stimme.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Eklat:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">F\u00fcr ein breites Medienecho sorgte die Mitwirkung des Neonazis Karl Richter als Komparse. Dies wurde von der Frankfurter Allgemeine Zeitung publik gemacht und von der Constantin Film AG sp\u00e4ter best\u00e4tigt. In dem Film spiele Richter die Rolle des Adjutanten von Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel. In Nation und Europa schilderte Richter freim\u00fctig, wie er \u00fcber eine Casting-Agentur an die Rolle gekommen war und dass er w\u00e4hrend der Dreharbeiten am Filmset \u201enach und nach bekannte Gesichter aus der Szene\u201c entdeckt habe.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Satire und Internetph\u00e4nomen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Comic-Zeichner Walter Moers persiflierte den Film 2005\/2006 in seinem Buch Adolf \u2013 Der Bonker und der zugeh\u00f6rigen Videoanimation Adolf: Ich hock&#8216; in meinem Bonker. Die Parodie gewann im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2006 in der Kategorie \u201eBester Comic \u2013 Eigenpublikation national\u201c den Publikumspreis \u201eSondermann 2006\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Eine spezielle Szene des Films erfreut sich als Parodie-Vorlage ungemeiner Popularit\u00e4t im englischsprachigen Internet, vornehmlich auf YouTube. Die Szene zeigt eine Lagebesprechung im F\u00fchrerbunker, in der die h\u00f6chsten Wehrmachtsoffiziere Hitler berichten, dass ein geplanter Gegenangriff gegen die Sowjets nicht erfolgt sei. Der Diktator reagiert darauf zun\u00e4chst mit einem heftigen Wutanfall, bevor er resigniert feststellt, dass der Krieg verloren sei. In mittlerweile hunderten Internet-Parodien wird diese Szene im deutschen Originalton mit erfundenen englischen Untertiteln unterlegt. In diesen Untertiteln w\u00fctet Hitler z.B. dar\u00fcber, dass der amerikanische Immobilienmarkt zusammenbrach oder sein World-of-Warcraft-Account gesperrt wurde. Oliver Hirschbiegel betrachtet diese Adaptionen als Kompliment und lobte unter anderem ein Video, in dem Hitler vom Tod Michael Jacksons erf\u00e4hrt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Untergang\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 [imdb id=&#8220;tt0363163&#8243;] Berlin Ende April 1945: Die rote Armee dringt in das Stadtgebiet der Reichshauptstadt ein und r\u00fcckt unaufhaltsam auf das Regierungsviertel vor. 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