{"id":12809,"date":"2013-08-05T08:53:35","date_gmt":"2013-08-05T06:53:35","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=12809"},"modified":"2016-07-19T10:43:09","modified_gmt":"2016-07-19T08:43:09","slug":"120-tage-von-sodom-die-1975-unrated","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=12809","title":{"rendered":"120 Tage von Sodom, Die (1975) &#8211; [UNRATED]"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"?tag=divx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37804\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/divx0.jpg\" alt=\"divx0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"?tag=fskx\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37808\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/x0.jpg\" alt=\"x0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a><a href=\"?tag=liste-a\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37791\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/index_a0.jpg\" alt=\"_index_a0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/schnittbericht.php?ID=696779\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-37806\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/sb0.jpg\" alt=\"sb0\" width=\"51\" height=\"51\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt0073650&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0606\/7800\/zt.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"453\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify; width: 320px; vertical-align: top;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Vier Faschisten ziehen sich mit ihren Gefangenen auf ein Schlo\u00df zur\u00fcck und erniedrigen je acht Jungen und M\u00e4dchen durch immer neue perverse Einf\u00e4lle: Kot essen, nackt an der Hundeleine auf allen vieren kriechend, kl\u00e4ffend und nach Futter schnappend, Schlucken von mit N\u00e4geln gespicktem Pudding und diverse andere Scheu\u00dflichkeiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0606\/7800\/zt.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"906\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=19231603\" width=\"320\" height=\"240\" frameborder=\"0\"><\/iframe><a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/92746-Die-120-Tage-von-Sodom\/trailer\/19231603.html\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/R5W1zRcBSr4\" width=\"640\" height=\"480\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Vier Faschisten ziehen sich mit ihren Gefangenen auf ein Schlo\u00df zur\u00fcck und erniedrigen je acht Jungen und M\u00e4dchen durch immer neue perverse Einf\u00e4lle: Kot essen, nackt an der Hundeleine auf allen vieren kriechend, kl\u00e4ffend und nach Futter schnappend, Schlucken von mit N\u00e4geln gespicktem Pudding und diverse andere Scheu\u00dflichkeiten.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die 120 Tage von Sodom ist ein Spielfilm des italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini aus dem Jahr 1975. Der Film basiert auf dem Buch Die 120 Tage von Sodom des Marquis de Sade; es war Pasolinis letzter Film, bevor er im Erscheinungsjahr ermordet wurde.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In der Erz\u00e4hlstruktur lehnte sich Pasolini auch an Dantes Inferno an: Der Film ist in drei Segmente geteilt, die H\u00f6llenkreise der Leidenschaft, der Schei\u00dfe und des Blutes, von denen aus Parallelen zur Vorh\u00f6lle der G\u00f6ttlichen Kom\u00f6die gezogen werden k\u00f6nnen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film gilt bis heute als eines der umstrittensten Werke der Filmgeschichte. Wegen seiner offenen Darstellung von Vergewaltigung, Folter und Mord wurde der Film in vielen L\u00e4ndern verboten.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film spielt in der \u201eItalienischen Sozialrepublik\u201c, der sogenannten Republik von Sal\u00f2, einem faschistischen Marionettenstaat im vom Deutschen Reich besetzten Norditalien. Vertreter des untergehenden Regimes, die als moralisch und sexuell verkommen beschrieben werden, halten adoleszente M\u00e4nner und Frauen, die teilweise gewaltsam entf\u00fchrt wurden, mit Waffengewalt in einem Anwesen gefangen, um an ihnen hemmungslos ihre Triebe und Macht auszuleben. Die Behandlung der Gefangenen nimmt im Laufe der Zeit immer extremere Formen an, so bekommen sie Kot zu essen und werden wie Tiere an der Leine gef\u00fchrt. Am Ende werden sie von den Schergen der Faschisten f\u00fcr ihre w\u00e4hrend des Aufenthalts begangenen \u201eVergehen\u201c brutal gefoltert und ermordet.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Personen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">F\u00fcrst Blangis: Der F\u00fcrst tr\u00e4gt einen braunen Vollbart und wird von seinen Mitverschw\u00f6rern stets mit &#8222;Euer Durchlaucht&#8220;, einem den Tr\u00e4gern hoher Adelstitel vorbehaltenen Pr\u00e4dikat, angeredet. Er ist anscheinend hochgebildet, was an seinen vielen, oft in franz\u00f6sischer Sprache vorgetragenen, literarischen und philosophischen Zitaten deutlich wird. Zudem ist er der Anf\u00fchrer der Viererbande. Dies ist daran zu erkennen, dass Blangis oftmals Impulse f\u00fcr gemeinsames Handeln setzt. Als zu Beginn des Films ein M\u00e4dchen vor Kummer zusammenbricht und er sich daraufhin erhebt, stehen seine drei Kumpane unverz\u00fcglich auch auf. In einer anderen Szene stimmt er ein Lied an, das sogleich von allen Anwesenden mitgesungen wird. Seine Dominanz beruht ma\u00dfgeblich auf seiner Eloquenz. So h\u00e4lt Blangis eingangs eine Rede, in der er die Bedingungen des Geheimbundes definiert und festlegt, wer zu dessen Besiegelung wessen Tochter heiraten wird. Er h\u00e4lt auch die Rede zur Einweisung der gefangenen Jugendlichen und gibt das Wort erst ab, als es zur formalen Verlesung der Regeln kommt. Seine Eigenschaft als Anf\u00fchrer wird in einer Szene besonders deutlich, in der abgestimmt wird, welcher der Sexsklaven den sch\u00f6nsten Hintern habe. Sein Bruder und der Bischof schlie\u00dfen sich vorbehaltlos der Meinung des F\u00fcrsten an, w\u00e4hrend nur der Pr\u00e4sident eine abweichende Ansicht \u00e4u\u00dfert.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Bischof: Der Bischof wird innerhalb des Verschw\u00f6rerkreises mit \u201eExzellenz\u201c angeredet und ist an seinem Schnauzbart und einer sich abzeichnenden Halbglatze zu erkennen. Er ist im Gegensatz zum F\u00fcrsten weniger ausdrucksstark und selbstsicher, was sich an seinem Hang zum B\u00fcrokratismus und zur Pedanterie zeigt. So verliest er, nachdem der F\u00fcrst eine freie Ansprache gehalten hat, den gefangenen J\u00fcnglingen und M\u00e4dchen das Regelwerk, welches nun ihr Leben bestimmen wird. Zudem ist er, als ehemaliger Richter eines Schwurgerichts, gr\u00f6\u00dftenteils f\u00fcr F\u00fchrung und Eintragung von Verst\u00f6\u00dfen in das besagte Regelbuch verantwortlich. Sein Pedantismus wird besonders deutlich, als er Signora Bacari bei einer Geschichte unterbricht und auf ihre Verpflichtung hinweist, ja kein Detail auszulassen, da sonst nicht der &#8222;n\u00f6tige Lustgewinn&#8220; erzielt werden k\u00f6nne. Der Bischof ist zudem von ausgepr\u00e4gtem sadistischen und j\u00e4hzornigen Charakter. Er gibt einem M\u00e4dchen ein mit Rei\u00dfn\u00e4geln gespicktes Br\u00f6tchen zu essen und z\u00fcchtigt einen Jungen mit 15 Peitschenhieben, als dieser nicht unverz\u00fcglich seinen Anordnungen nachkommt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Pr\u00e4sident Durcet: Er hat leicht r\u00f6tliches Haar, ist bartlos und tr\u00e4gt ebenfalls eine Halbglatze. Von seinen Mitkonspiranten wird er einfach &#8222;Pr\u00e4sident&#8220; genannt, was auf eine politische T\u00e4tigkeit hinweisen k\u00f6nnte. Als Einziger der vier P\u00e4derasten ist er ausschlie\u00dflich homosexuell veranlagt. Trotzdem dringt er in keiner Szene des Films in einen der Lustknaben ein. Meist tr\u00e4gt er ein verst\u00f6rendes und leicht d\u00fcmmlich wirkendes L\u00e4cheln zur Schau. Auff\u00e4llig ist seine Vorliebe f\u00fcr schmutzige Witze, die er zu allen erdenklichen Anl\u00e4ssen zum Besten gibt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Monsignore: Er ist der Bruder des F\u00fcrsten, bartlos, und pflegt im Gegensatz zu seinen Mitkonspiranten niemals offen Geschlechtsverkehr auszu\u00fcben, sondern zieht sich zu diesem Zweck stets, mit dem Objekt seiner Begierde, in abgetrennte R\u00e4ume zur\u00fcck. Dieses Verhalten wird nach der Zwangsheirat zweier Sexsklaven deutlich, wo er als einziger der Vier keine geschlechtliche Handlung an den frisch Verm\u00e4hlten vornimmt. Auch in der nachfolgenden Szene sitzt er alleine in einem separaten Raum, w\u00e4hrend sich sein Bruder mit dem Pr\u00e4sidenten und dem Bischof in einem Nebenraum unterh\u00e4lt. Dieses Verhalten kann m\u00f6glicherweise auf eine ausgepr\u00e4gte intrinsische Veranlagung hindeuten, die auch mit seiner verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig niedrigen Sprechfrequenz korreliert.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Signora Vaccari: Sie hat hellblondes Haar und wurde in einem Internat geboren, in dem ihre Mutter als Dienstm\u00e4dchen arbeitete. Laut Regelwerk der Viererbande ist es Vaccaris Aufgabe im Orgiensaal die &#8222;Sinne anregende und stimulierende&#8220; Geschichten aus ihrem Leben als Prostituierte zu erz\u00e4hlen. Den Prozess ihrer Entjungferung im Alter von sieben Jahren mit einem 50 Jahre \u00e4lteren Mann umschreibt sie folgenderma\u00dfen: &#8222;Der Penis des Professors begann daraufhin blutige Tr\u00e4nen zu weinen. Das war auch der Moment, wo der Professor des kleinen sch\u00f6nen M\u00e4dchens \u00fcberdr\u00fcssig wurde, sein Weihrauch war ja inzwischen verbrannt.&#8220; Diese h\u00f6chst metaphorische und symbolhafte Umschreibung ihrer Entjungferung (blutige Tr\u00e4nen) und der Ejakulation des Professors (Weihrauch) zeigt, dass Signora Bacari \u00fcber ein ausgepr\u00e4gtes Gesp\u00fcr f\u00fcr den passenden Gebrauch lyrischer Sprachmittel verf\u00fcgt, um eine Geschichte m\u00f6glichst anregend zu gestalten. Als einer der Jungen den Bischof mit der Hand befriedigen soll, stellt sie entsetzt fest, der Junge k\u00f6nne nicht einmal richtig masturbieren. &#8222;Ein Skandal! Man muss es ihm schnellstens beibringen&#8220;, setzt sie hinzu. Unter gew\u00f6hnlichen Umst\u00e4nden w\u00fcrde der offene Akt der Masturbation als anst\u00f6\u00dfig empfunden und nicht etwa die mangelnde sexuelle Erfahrung eines Jugendlichen. An dieser Tatsache wird die Umkehrung allgemein anerkannter moralischer und sittlicher Werte, die im rechtsfreien Raum der Villa herrschen, deutlich.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Zensur:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In der Bundesrepublik Deutschland beantragte die Staatsanwaltschaft Saarbr\u00fccken die bundesweite Beschlagnahme des Films. Die zustimmende Entscheidung des Amtsgerichtes und deren Aufhebung durch das dortige Landgericht hatte jeweils bundesweite Folgen. Insgesamt 14 Amtsgerichte beschlagnahmten lokal den Film, gaben ihn sp\u00e4ter zum Teil aber wieder frei. Der FAZ-Feuilletonchef Karl Korn warf der FSK am 6. Februar 1976 in dem Artikel Die Grenzen des Darstellbaren Unt\u00e4tigkeit vor. Der 78-j\u00e4hrige Leiter der FSK Ernst Kr\u00fcger verwahrte sich am 10. Februar in einem Leserbrief gegen diesen Vorwurf: Nicht nur hinsichtlich der Altersfreigabe, sondern auch \u201ef\u00fcr die \u00f6ffentliche Vorf\u00fchrung von Filmen von Erwachsenen sind in vielen F\u00e4llen Schnitte, u. a., oftmals sehr erheblichen Ausma\u00dfes, obligatorische Voraussetzung.\u201c Diejenige Zensur oder Pr\u00fcfeinrichtung sei \u201edie beste, die und deren Einwirkung man nicht bemerke.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In der Schweiz wurde dem Z\u00fcrcher Kino Xenix polizeilich untersagt, den Film am 11. Februar 2007 in der Sankt-Jakobs-Kirche in Z\u00fcrich zu zeigen \u2212 daf\u00fcr fand eine Podiumsdiskussion statt. Christliche B\u00fcrgerinitiativen aus Deutschland und \u00d6sterreich haben eine Strafanzeige gegen die Programmverantwortlichen des Kinos eingereicht. Dieses Verbot wurde nach Gespr\u00e4chen und Durchsicht ausl\u00e4ndischer Gerichtsurteile wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht. Die Polizei erkl\u00e4rte, den \u201ek\u00fcnstlerischen Wert offenbar zu wenig gew\u00fcrdigt\u201c zu haben.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritik:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eIn seinem letzten Film entwirft Pasolini jenseits spekulativer Intentionen und \u00e4sthetischer Gef\u00e4lligkeit eine schockierende Vision menschlicher Machtbesessenheit und barbarischer Zerst\u00f6rungslust inmitten hochgeistiger kultureller Verfeinerung. Der nach einem Roman von de Sade entwickelte Stoff ist zwar im Jahr 1944 angesiedelt, dient jedoch als Kommentar zur hedonistischen Konsumgesellschaft der Nachkriegszeit, die von Pasolini als apokalyptische Verfallsepoche begriffen wird ohne Hoffnung auf Ver\u00e4nderung. Ein radikaler, trostloser, ersch\u00fctternder Film.\u201c Lexikon des Internationalen Films<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">DVD-Ver\u00f6ffentlichung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Legend Films ver\u00f6ffentlichte den ungeschnittenen Film in seiner Kino-kontrovers-Reihe. Die DVD ist indiziert und unterliegt in Deutschland daher einem Werbeverbot, der auch das \u00f6ffentliche Ausstellen verbietet. In \u00d6sterreich und der Schweiz wird die DVD ohne Beschr\u00e4nkungen im Einzelhandel vertrieben.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_120_Tage_von_Sodom_%28Film%29\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 [imdb id=&#8220;tt0073650&#8243;] Vier Faschisten ziehen sich mit ihren Gefangenen auf ein Schlo\u00df zur\u00fcck und erniedrigen je acht Jungen und M\u00e4dchen durch immer neue perverse Einf\u00e4lle: Kot essen, nackt an der Hundeleine auf allen vieren kriechend, kl\u00e4ffend und nach Futter schnappend, Schlucken von mit N\u00e4geln gespicktem Pudding und diverse andere Scheu\u00dflichkeiten.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21999,9,197,209,3476,142,1904,626,5696,1264,27],"tags":[6639,6659,92,6649,4948,6746,6719,105,4947,4946,4949,6606],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12809"}],"collection":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12809"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12809\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12809"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12809"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}