{"id":11049,"date":"2013-07-09T09:11:23","date_gmt":"2013-07-09T07:11:23","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=11049"},"modified":"2016-07-19T12:39:19","modified_gmt":"2016-07-19T10:39:19","slug":"blair-witch-project-1999","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=11049","title":{"rendered":"Blair Witch Project [DD] (1999)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt0185937&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=7781\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" alt=\"icon_info_50\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5431\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_12_logo_50.jpg\" alt=\"FSK_ab_12_logo_50\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5428\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DVD_logo_50.jpg\" alt=\"DVD_logo_50\" width=\"98\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8035\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DolbyDigital_50.jpg\" alt=\"DolbyDigital_50\" width=\"127\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.best-trade.de\/index.php?search=Blair+Witch+Project+&amp;searcho=1&amp;fastView=1&amp;su=\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" alt=\"bt_shop\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px;\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0575\/1780\/zzzzzzz.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"453\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">Im Jahr 1994, so will es die Blair Witch-Legende, verschwanden drei junge Filmemacher in den W\u00e4ldern in der N\u00e4he von Burkittsville und wurden nie wieder gesehen. Ein Jahr sp\u00e4ter jedoch fand man ihr Filmmaterial.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0575\/1780\/zzzzzzz.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"905\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<p id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=18897777\" width=\"320\" height=\"240\" frameborder=\"0\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/35592-Blair-Witch-Project.html\" target=\"_blank\">Blair Witch Project<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/35592-Blair-Witch-Project\/trailer\/2990.html\"><b><br \/>\n<\/b><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/XCfj6w8ewDU\" width=\"640\" height=\"480\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Jahr 1994, so will es die Blair Witch-Legende, verschwanden drei junge Filmemacher in den W\u00e4ldern in der N\u00e4he von Burkittsville und wurden nie wieder gesehen. Ein Jahr sp\u00e4ter jedoch fand man ihr Filmmaterial.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"> Dieser Film zeigt das bearbeitete Material von Josh, Mike und Heather; von den Interviews in der Stadt, \u00fcber den Beginn der Wanderung bis zum hoffnungslosen Verirren. In der Nacht h\u00f6ren die drei seltsame Laute, an manchen B\u00e4umen finden sie seltsam aneinandergebundene Holzb\u00fcndel. Panik, Hysterie und Aggressivit\u00e4t machen sich breit. Schlie\u00dflich verschwindet eines Nachts der erste der drei&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nBlair Witch Project ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 1998. Produziert wurde der mit dokumentarischen Stilmitteln arbeitende Spielfilm von Haxan Entertainment, Regie f\u00fchrten Daniel Myrick und Eduardo S\u00e1nchez. Die Hauptrollen spielten Heather Donahue, Josh Leonard und Michael Williams. Bereits vor seinem Kinostart entstand die Popularit\u00e4t des Films im Internet, wo \u2013 aufgrund absichtlich verbreiteter irref\u00fchrender Informationen des Filmstudios \u2013 diskutiert wurde, ob es sich um eine tats\u00e4chliche Dokumentation oder einen Spielfilm handelte.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film beginnt mit folgender Text-Einblendung: \u201eIm Oktober 1994 verschwanden drei Studenten in den W\u00e4ldern von Burkittsville, Maryland, beim Dreh eines Dokumentarfilms. [Abs.] Ein Jahr sp\u00e4ter wurden ihre Filmaufnahmen gefunden.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Danach starten die \u201egefundenen\u201c Filmaufnahmen: Heather, Josh und Mike planen eine Reise nach Burkittsville (Maryland) und Umgebung, um dort eine Dokumentation \u00fcber die so genannte Hexe von Blair zu drehen. Das gesamte Filmmaterial, das der Zuschauer zu sehen bekommt, stammt von den drei Studenten, die w\u00e4hrend der gesamten Zeit eine Videokamera sowie eine 16-mm-Filmkamera dabeihaben.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Zuerst fahren die drei in das St\u00e4dtchen Burkittsville, ehemals Blair (frz. gro\u00dfe Nase, Zinken, R\u00fcssel), um dort einige Einwohner zum Blair-Witch-Kult zu befragen. Dabei kommen ihnen widerspr\u00fcchliche Meinungen zu Ohren. W\u00e4hrend einige der Stadtbewohner diesen Mythos f\u00fcr ein Schauerm\u00e4rchen halten, sind andere von dessen Wahrheit \u00fcberzeugt. Eine \u00e4ltere Frau namens Mary Brown behauptet gar, die Hexe von Blair mit eigenen Augen gesehen zu haben. Weiterhin erhalten die drei von den Ortsans\u00e4ssigen einige Informationen \u00fcber Elly Kedward, Rustin Parr und die Burkittsville 7, bei denen es sich um sieben get\u00f6tete Kinder des Ortes handelt. Heather findet auch heraus, dass diese angeblich durch den Einsiedler Rustin Parr get\u00f6tet wurden: Ein Kind musste sich jeweils mit dem Gesicht zur Wand in eine Ecke stellen, w\u00e4hrend ein anderes im selben Raum ermordet wurde, danach wurde das andere Kind ermordet.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nach den Befragungen in der Stadt fahren die drei Studenten in den Black Hills Forest, wo die Hexe von Blair angeblich hausen soll. Sie stellen ihr Auto am Wegrand ab, schultern ihre Rucks\u00e4cke und betreten den Wald. Nach kurzer Zeit begegnen sie zwei Fischern, die sich \u00fcber die Existenz der Hexe uneinig sind, aber beide auf keinen Fall tiefer in den Wald gehen w\u00fcrden. Unbeeindruckt davon f\u00fchrt Heather ihre Begleiter zum ersten Ziel ihrer Expedition: Coffin (engl. Sarg) Rock. Hier verbringen die drei ihre erste Nacht im Wald.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nach langer Suche und viel M\u00fche beim Kartenlesen erreichen sie im Laufe des n\u00e4chsten Tages einen alten Friedhof. Dort finden sie sieben Steinhaufen; jeder davon soll einem der sieben Burkittsville-Kinder gelten. Bald darauf beginnt es, dunkel zu werden. Um nicht durch die Finsternis irren zu m\u00fcssen, beschlie\u00dfen die drei, ihr Zelt aufzustellen und zu n\u00e4chtigen, ehe sie nach Coffin Rock weiterwandern. Mitten in der Nacht werden sie durch merkw\u00fcrdige Ger\u00e4usche geweckt, k\u00f6nnen aber nicht feststellen, woher die Laute r\u00fchren.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nun wollen sie lieber zu ihrem Auto zur\u00fcckkehren, da die Expedition vorerst abgeschlossen ist und die geliehenen Kameras am n\u00e4chsten Morgen ihrem Eigent\u00fcmer zur\u00fcckgebracht werden sollen. Heather hat allerdings mehr und mehr M\u00fche damit, sich auf der Karte zurechtzufinden. Als die anderen beiden sich einmischen, verlieren sie v\u00f6llig die Orientierung, ein Streit bricht aus. Da die Nacht schon wieder hereingebrochen ist, muss die R\u00fcckreise vertagt werden. In der Nacht passieren abermals Dinge, die den Studenten das Blut in den Adern gefrieren lassen: Erneute Ger\u00e4usche, darunter einige, die wie Kindergeschrei klingen, erf\u00fcllen das Zelt mit Panik. Es scheint immer wieder, als ob irgendjemand oder -etwas ums Zelt schleicht, aber als Mike nachsieht, ist niemand zu finden.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Am n\u00e4chsten Morgen finden die schockierten Studenten drei Steinhaufen ums Zelt verteilt. Nur Heather glaubt sich sicher, dass diese am Vorabend noch nicht da waren. Langsam wollen die Studenten nur noch dem seltsamen Wald entkommen. Die weiteren Tage bestehen aus verzweifeltem Umherirren, nachdem Mike, der wie die anderen langsam seine Nerven verliert, die Karte weggeworfen hat. Auch die N\u00e4chte werden immer schlimmer, die drei werden regelm\u00e4\u00dfig von Ger\u00e4uschen aufgeweckt und an den Rand des Wahnsinns getrieben.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Eines Morgens ist Josh pl\u00f6tzlich spurlos verschwunden. Heather und Mike suchen verzweifelt nach ihm, doch ist keine Spur zu finden \u2013 bis sie in der folgenden Nacht vermeintliche Schmerzensschreie von Josh h\u00f6ren. Mike und Heather rufen nach ihm, bekommen aber keine Antwort. Nur die Schreie sind weiter zu h\u00f6ren. Am n\u00e4chsten Morgen liegt ein B\u00fcndel vor ihrem Zelt, in dem etwas Blutiges zu finden ist: die einzelnen Z\u00e4hne, perfekt aus dem Kiefer herausgetrennt, und einzelne Finger des vermissten Josh. Heather l\u00e4sst das B\u00fcndel verschwinden, ohne dass sie Mike davon erz\u00e4hlt. Heather und Mike glauben nun kaum mehr an ihr eigenes, geschweige denn an Joshs \u00dcberleben, und geraten an den Rand eines psychischen Zusammenbruchs.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In der Nacht darauf schrecken die beiden auf, da sie erneut glauben, Joshs Schreie zu h\u00f6ren. Sie begeben sich aus dem Zelt und folgen der gequ\u00e4lten Stimme. Sie kommt aus einem kleinen, bauf\u00e4lligen, zweigeschossigen Haus. Mike st\u00fcrmt sofort in das Geb\u00e4ude und da er glaubt, die Schreie aus dem oberen Geschoss zu h\u00f6ren, rennt er die Treppen hoch. Doch nur wenig sp\u00e4ter meint er, das Geschrei komme aus dem Keller, sodass er wieder hinunterrennt. Heather k\u00e4mpft unterdessen damit, Mikes hastigen Bewegungen zu folgen. Kurz nachdem Mike im Keller ankommt, bricht seine Filmaufnahme nach einem h\u00f6rbaren Schlag auf die Kamera und deren Fall auf den Boden ab, und der Zuschauer folgt nun nur noch Heather, die \u2013 ebenfalls mit ihrer Kamera \u2013 die Treppen hinabst\u00fcrzt. Im Keller angelangt, sieht sie Mike mit dem Gesicht zur Wand in einer Ecke stehen. Kurz darauf f\u00e4llt auch diese Kamera zu Boden, Heathers Stimme verstummt und der Abspann beginnt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Entstehungsgeschichte:<\/span><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, zwei Filmstudenten der University of Central Florida, kennen sich seit 1990 und verbrachten einen gro\u00dfen Teil ihrer Studienzeit damit, gemeinsam kurze Amateurfilme zu drehen. Im Jahre 1993 kam ihnen die Idee, einen Horrorfilm zu drehen, der als Dokumentation dargestellt werden sollte. Sie waren damals sehr angetan von der TV-Dokumentations-Serie In Search of&#8230; aus den Siebzigerjahren, in der eine unheimliche Stimme den Zuschauer durch Sendungen voller \u2013 angeblich echter \u2013 Fotos von Ufos, Au\u00dferirdischen und anderen Monstern f\u00fchrte. Dadurch wurden Myrick und Sanchez inspiriert und wollten den Kinobesuchern ein \u00e4hnliches Gef\u00fchl vermitteln, wie die Reihe es damals bei ihnen geschafft hatte.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Laufe des Jahres 1996 suchten sie sich unter 2000 Bewerbern drei unbekannte Jungschauspieler aus, die unter ihren richtigen Namen \u2013 Heather Donahue, Joshua Leonard und Michael Williams \u2013 die Hauptrollen in The Blair Witch Project spielen sollten.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Gedreht wurde in Burkittsville, im Seneca Creek State Park und dem Patapsco Valley State Park (jeweils in Maryland). Dabei wurden die drei Schauspieler, die zuvor einen Einf\u00fchrungskurs in die Kameraf\u00fchrung besuchten, ausger\u00fcstet mit einer 16-mm- und einer Hand-Videokamera in den Wald geschickt und hatten dort acht Tage Zeit, um den Film in den Kasten zu bringen. Ihre einzige Verbindung zu den Regisseuren war ein Walkie-Talkie, \u00fcber das sie genauere Informationen erhielten, wo ihr n\u00e4chster Drehort sein w\u00fcrde. Diesen konnten sie mit Hilfe eines GPS-Navigationssystems erreichen. Am Drehort angelangt, fanden die Schauspieler jeweils die Nahrung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag sowie einen Zettel, auf dem skizziert war, wie die folgenden Szenen aussehen sollten. Ein genaueres Drehbuch gab es nicht, der gesamte Text wurde improvisiert. Im Laufe der Drehtage wurden die Essensrationen, die Heather, Josh und Mike zugespielt wurden, st\u00e4ndig reduziert, so dass sich ihre k\u00f6rperliche und geistige Verfassung realit\u00e4tsgetreu verschlechterte. So sollte der langsame Verlust der Nerven und der geistigen Anwesenheit so realistisch wie m\u00f6glich gespielt werden. Tats\u00e4chlich aber unterschied sich die Lage der Schauspieler insofern klar von der ihrer Rollen, als sie f\u00fcr den Notfall \u201eFluchtrouten\u201c und Walkie-Talkies hatten.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Urspr\u00fcnglich hatten die beiden Regisseure vor, das von den Schauspielern gedrehte Material mit einer Hintergrundgeschichte zu kombinieren. Dazu sollten die in der Filmhandlung vorkommenden fiktiven Wochenschauen der Vierziger Jahre und eine (angebliche) Fernsehsendung, die mysteri\u00f6se Geschehnisse aufkl\u00e4rte, benutzt werden. Diese technisch h\u00f6herwertigen Aufnahmen h\u00e4tten die improvisierten Hi-8-Handkamera-Szenen erg\u00e4nzt. In acht Monaten im Schneideraum entstanden zwei sehr verschiedene Filmversionen \u2013 eine von jedem Regisseur \u2013, danach gaben Myrick und Sanchez die Idee auf und benutzten nur das Material der Schauspieler.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im August 1998, zehn Monate, nachdem der Film gedreht war, stellten Dan Myrick und Ed Sanchez eine Webpr\u00e4senz ins Internet, auf der sie \u2013 als Tatsachenbericht getarnt \u2013 \u00fcber das Verschwinden dreier Filmstudenten im Jahre 1994 in den W\u00e4ldern um Burkittsville und die Suche nach ihnen sowie den Fund ihrer Ausr\u00fcstung \u2013 einschlie\u00dflich der Filmmaterialien \u2013 informierten. Auch die Sage der Hexe von Blair wurde genauestens erkl\u00e4rt und geschildert. Fiktive Interviews mit Familienmitgliedern und Bekannten der Verschwundenen machten die T\u00e4uschung komplett. Bald schon erreichte die Webpr\u00e4senz die Eine-Million-Besucher-Marke.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Im Januar 1999 wurde das fertige Produkt The Blair Witch Project auf dem Sundance Film Festival uraufgef\u00fchrt. Im Juni 1999 schlie\u00dflich lief der Film in vorerst nur 27 US-Kinos an. Durch den riesigen Zuschaueransturm fanden sich allerdings weitere Kinos, und schlie\u00dflich war das Werk in insgesamt 1.100 Kinos zu sehen. Die Kosten beliefen sich auf lediglich 60.000 Dollar, wovon der gr\u00f6\u00dfte Teil f\u00fcr die beiden Kameras und die Reise zu den Drehorten investiert worden war. Bereits am ersten Wochenende hatte der Film knapp 29 Millionen Dollar eingespielt, die weltweiten Gesamteinnahmen betrugen Ende 1999 \u00fcber 248 Millionen Dollar.[3] Damit ist The Blair Witch Project einer der Filme mit den h\u00f6chsten Einnahmen im Verh\u00e4ltnis zu seinen Kosten. Lediglich der US-amerikanische Pornofilm Deep Throat von Gerard Damiano aus dem Jahr 1972 weist mit einem Umsatz von 600 Millionen Dollar gegen\u00fcber Kosten von 25.000 Dollar eine noch bessere Umsatzrentabilit\u00e4t auf. Im Guinness-Buch der Rekorde l\u00f6ste Blair Witch Project den damaligen Rekordhalter Mad Max ab.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">In Deutschland hatte der Film seine Premiere auf dem Fantasy Filmfest.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Aufgrund des gro\u00dfen Erfolgs entstanden auf der Grundlage des Films drei PC-Spiele. Au\u00dferdem wurde sp\u00e4ter in mehreren Fernsehserien (z. B. Charmed, Die Simpsons, One Tree Hill, Bones \u2013 Die Knochenj\u00e4gerin oder Dawson\u2019s Creek) und dem Spielfilm Scary Movie auf Blair Witch Project angespielt. Die erste f\u00fcr deutsche Mobiltelefone hergestellte, aber bisher nicht ausgestrahlte \u201eFernseh\u201c-Serie, Kill Your Darling, in der sich drei Jugendliche in Berlins Untergrund verirren, soll in ihrer Handlung und ihrer Nahaufnahmen bevorzugenden Handkamera-\u00c4sthetik an den amerikanischen Horrorfilm erinnern.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Zudem wurden in den folgenden neun Jahren mehrere Filme nach dem Prinzip von Blair Witch Project gedreht: J\u00fcngste Beispiele solcher Filme sind der Monsterfilm Cloverfield und die Horrorfilme [REC], Paranormal Activity aus dem Jahr 2007 und Trollhunter aus dem Jahre 2010.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Hintergrundgeschichte der Produktion:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Nicht nur der Film t\u00e4uscht seinen dokumentarischen Charakter vor, auch der unheimliche Mythos von einer Hexe in Blair, einem verlassenen Ort im Norden von Maryland, entsprang der Vorstellungskraft der Filmemacher. Mit akribischer Phantasie entwickelten sie eine historische Zeittafel. Dabei gingen sie 200 Jahre in der Geschichte zur\u00fcck. Im Mittelpunkt steht eine r\u00e4tselhafte Frau, die sp\u00e4ter nur noch die Hexe von Blair genannt wird. Im Laufe der Jahre ranken sich immer mehr Legenden um diese Person.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Auch historische \u201eBeweise\u201c, wie die Ausgabe eines 1809 ver\u00f6ffentlichten Buches, das den Titel The Blair Witch Cult tr\u00e4gt, oder ein angeblich filmisches Dokument von ca. 1940, das \u00fcber einen Serienm\u00f6rder berichtet, der im Auftrag der Hexe handelte, wurden durch die Produzenten in die Welt gesetzt. Der Mythos st\u00fctzt sich auch auf Fotos von Schaupl\u00e4tzen, die mit Ereignissen rund um das Blair-Witch-Ph\u00e4nomen in Verbindung gebracht werden.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">The Blair Witch Project spinnt diese Legende nun weiter \u2013 mit neuen, fiktiven Dokumenten vom mysteri\u00f6sen Verschwinden von Heather und ihrer Filmcrew. Mit Heathers Tagebuch, das von ihr w\u00e4hrend des Aufenthalts in den W\u00e4ldern geschrieben wurde, mit Polizeifotos von Tatorten, mit dem Fund der Filmrollen und Joshuas Auto, geparkt auf der Black Rock Road, das voll von Hinweisen zu sein scheint. Dazu kommen \u201eechte\u201c Interviews mit Detektiven und den Eltern der Filmcrew, die nach ihrem Verschwinden aufgezeichnet wurden. Der Mythos der Hexe von Blair ist ein verschachteltes, vielschichtiges R\u00e4tsel mit vielen Fragen \u2013 und mehr als einer m\u00f6glichen Antwort.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Alle Geschehnisse rund um die drei Studenten zwischen dem 20. und 25. Oktober wurden angeblich auf Filmspulen gefunden, verarbeitet und sind nun als Film The Blair Witch Project bekannt.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Produzenten haben die Legenden um diesen Film absichtlich komponiert und dabei eine Mischung aus Fakten und fiktionalen Elementen verwendet. Auf manchen Film-Webseiten sind immer noch die teilweise erfundenen Biografien zu finden.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rezeption und Kritiken:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Trotz des gro\u00dfen Erfolgs beim Publikum waren die Reaktionen der Kritiker auf den Film gemischt. Das allgemein eher wohlwollende prisma-online bewertet Blair Witch Project als \u201emies\u201c und findet es \u201eerstaunlich, dass dieses Werk in den USA sehr hohe Wellen schlug und bei einem geringen Budget von etwa 70.000 Dollar weit \u00fcber 100 Millionen Dollar einspielte. Denn das Konzept einer Quasi-Dokumentation ist unstimmig und die Studenten anscheinend zu doof, einen Flusslauf lang zu gehen.\u201c Die Kritik gesteht zu, dass man, wenn man sich keine Fragen \u00fcber die Ungereimtheiten im angeblichen \u201eZustand panischer Angst\u201c machte, von dem Film \u201eab und zu durchaus eine G\u00e4nsehaut bekommen\u201c k\u00f6nnte. Positiver sieht den Film das Lexikon des internationalen Films, demzufolge Blair Witch Project \u201emenschliche Ur\u00e4ngste, archaische M\u00e4rchen-Konstellationen sowie Bez\u00fcge auf nationale Mythen geschickt mit aktuellen Tendenzen der Mediennutzung verbindet\u201c und insgesamt einen \u201erecht klugen Deb\u00fctfilm mit vielen kulturhistorischen und cineastischen Verweisen\u201c darstellt. In der Frankfurter Allgemeinen wurde der Film, gemeinsam mit Steven Soderberghs Film Traffic \u2013 Macht des Kartells als \u201e\u00e4sthetische Antwort\u201c auf das Manifest zur Filmproduktion \u201eDogma 95\u201c angesehen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Blair Witch Project ist verschiedentlich als Vergleich f\u00fcr andere Filme oder B\u00fccher herangezogen worden, wobei es wiederum teilweise positiv, teilweise negativ gewertet wird. Im Magazin der S\u00fcddeutschen Zeitung wurde in einem Beitrag \u00fcber den Film Wolf Creek im Vergleich dazu das Blair Witch Project als \u201ealbern (\u2026), wie ein \u00fcberkonstruierter Jungenstreich\u201c, beurteilt. In einer Rezension eines Stephen-King-Buches wurde in der Frankfurter Allgemeinen dagegen der \u201eeffiziente[] Effekteinsatz\u201c des Blair Witch Projects gew\u00fcrdigt, bei dem \u201emit so wenig Mitteln so viel Spannung und Anteilnahme\u201c erzeugt werde. Die Neue Z\u00fcrcher Zeitung bescheinigte dem Film in einem Artikel \u00fcber M. Night Shyamalans Film The Village \u2013 Das Dorf, \u201eeinzigartig eindringlich\u201c die menschliche \u201eprimitive Angst vor W\u00e4ldern\u201c hervorzurufen.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Auszeichnungen:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen. Bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes verlieh eine Jury von 18- bis 25-j\u00e4hrigen Skriptautoren den Regisseuren den Prix de la Jeunesse in der Kategorie Ausl\u00e4ndischer Film. Blair Witch Project gewann 1999 und 2000 noch weitere zehn Preise und wurde f\u00fcr weitere 16 Preise nominiert, mehrheitlich f\u00fcr weniger namhafte oder f\u00fcr auf Horror spezialisierte Filmpreise (z. B. Saturn Award) oder in weniger zentralen Kategorien (Best Action Sequence bei den MTV Movie Awards).<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blair_Witch_Project\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; [imdb id=&#8220;tt0185937&#8243;] \u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Im Jahr 1994, so will es die Blair Witch-Legende, verschwanden drei junge Filmemacher in den W\u00e4ldern in der N\u00e4he von Burkittsville und wurden nie wieder gesehen. Ein Jahr sp\u00e4ter jedoch fand man ihr Filmmaterial.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22001,198,4768,139,29,4,30,3483],"tags":[6612,6660,1250,6647,88],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11049"}],"collection":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11049"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11049\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11049"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11049"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/fdb.fjon.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11049"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}