{"id":10528,"date":"2013-07-08T10:59:53","date_gmt":"2013-07-08T08:59:53","guid":{"rendered":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=10528"},"modified":"2016-07-21T08:18:11","modified_gmt":"2016-07-21T06:18:11","slug":"nordwand-2008","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/fdb.fjon.de\/?p=10528","title":{"rendered":"Nordwand (2008)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[imdb id=&#8220;tt0844457&#8243;]<\/p>\n<table id=\"table4\" style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.schnittberichte.com\/svds.php?Page=Titel&amp;ID=15698\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8033\" alt=\"icon_info_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/icon_info_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5431\" alt=\"FSK_ab_12_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/FSK_ab_12_logo_50.jpg\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5601\" alt=\"DIVX_logo_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DIVX_logo_50.jpg\" width=\"118\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/glossar\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8035\" alt=\"DolbyDigital_50\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/DolbyDigital_50.jpg\" width=\"127\" height=\"50\" \/><\/a>\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.best-trade.de\/?search=Nordwand&amp;searcho=1&amp;fastView=1&amp;su=\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-8478\" alt=\"bt_shop\" src=\"http:\/\/fdb.fjon.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/bt_shop-150x50.jpg\" width=\"150\" height=\"50\" \/><\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table id=\"table1\" style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0117\/6076\/48c798e77e7ce.jpg\" width=\"320\" height=\"454\" border=\"0\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\" valign=\"top\" width=\"320\">W\u00e4hrend die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 1936 in Berlin auf ihrem H\u00f6hepunkt sind, sucht Nazideutschland nach Helden. Die Erstbesteigung der Eiger-Nordwand k\u00e4me da genau richtig, weswegen sich Berliner Zeitungsmacher nach m\u00f6glichen deutschen Bergsteigern umsehen, \u00fcber deren Heldentaten sie berichten m\u00f6chten. Die junge Volont\u00e4rin Louise Fellner (Johanna Wokalek) schl\u00e4gt Toni Kurz (Benno F\u00fcrmann) und Andreas Hinterstoisser (Florian Lukas) vor, mit denen sie zusammen in Berchtesgaden aufgewachsen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><!--more--><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Verdana; font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.moviepilot.de\/files\/images\/0117\/6076\/48c798e77e7ce.jpg\" width=\"640\" height=\"908\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<p id=\"blogvision\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" style=\"width: 640px; height: 360px;\" src=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/_video\/iblogvision.aspx?cmedia=18854724\" height=\"240\" width=\"320\" frameborder=\"0\"><\/iframe><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/140849.html\" target=\"_blank\">Nordwand<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/140849\/trailer\/1767.html\"><b><br \/>\n<\/b><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/xbbXWyI2AqE\" height=\"360\" width=\"640\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Inhalt:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">W\u00e4hrend die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 1936 in Berlin auf ihrem H\u00f6hepunkt sind, sucht Nazideutschland nach Helden. Die Erstbesteigung der Eiger-Nordwand k\u00e4me da genau richtig, weswegen sich Berliner Zeitungsmacher nach m\u00f6glichen deutschen Bergsteigern umsehen, \u00fcber deren Heldentaten sie berichten m\u00f6chten. Die junge Volont\u00e4rin Louise Fellner (Johanna Wokalek) schl\u00e4gt Toni Kurz (Benno F\u00fcrmann) und Andreas Hinterstoisser (Florian Lukas) vor, mit denen sie zusammen in Berchtesgaden aufgewachsen ist.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">W\u00e4hrend Andreas davon hell begeistert ist, l\u00e4sst sich der ruhigere Toni auf die riskante Tour nicht ein, weshalb Louise erfolglos wieder nach Berlin zur\u00fcckreisen muss. Ihr Vorgesetzter Henry Arau (Ulrich Tukur) nimmt sie kurz danach trotzdem mit in die Schweiz an den Fuss des Eiger, weil verschiedene Teams versuchen wollen, die Nordwand erstmals zu ersteigen &#8211; darunter auch ein \u00f6sterreichiches Duo, dass stramm nationalsozialistisch denkt. Louise ahnt nicht, dass sich Toni und Andreas auch mit ihren Fahrr\u00e4dern auf den Weg dorthin gemacht haben&#8230;<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nNordwand ist ein Spielfilm des deutschen Regisseurs Philipp St\u00f6lzl aus dem Jahr 2008. Das Bergsteigerdrama basiert auf den wahren Begebenheiten um den dramatischen Erstbesteigungsversuch der Eiger-Nordwand im Jahr 1936. Der Film startete in Deutschland am 23. Oktober 2008 im Majestic Filmverleih.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Handlung:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Als Erster die ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte Nordwand des Eigers zu bezwingen \u2013 im Sommer 1936 ist das der Traum vieler Bergsteiger aus ganz Europa. Auch die Gedanken der beiden Kletterer Toni Kurz aus Berchtesgaden und Andreas Hinterstoi\u00dfer aus Bad Reichenhall kreisen &#8211; wobei Hinterstoi\u00dfer die treibendere Kraft ist &#8211; um nichts anderes. Die beiden sind \u00fcberzeugt, dass sie es schaffen k\u00f6nnen, auch wenn bereits zahlreiche Versuche an der 1800 m hohen \u201eMordwand\u201c t\u00f6dlich endeten. Und mit der Erstbesteigung winkt nicht nur der ersehnte soziale Aufstieg, sondern auch olympisches Gold in Form des Bergsteigerpreises Prix olympique d\u2019alpinisme.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">W\u00e4hrend der Vorbereitungen am Fu\u00df der Nordwand treffen Toni und Andi \u00fcberraschend auf Luise, die als Fotoreporterin an der Seite des nazitreuen Hauptstadt-Journalisten Arau \u00fcber die Erstbesteigung berichten soll. Toni und Luise kennen sich seit ihrer Kindheit, jetzt bahnt sich eine Liebesbeziehung zwischen den beiden an. Aber auch der Sensationsjournalist Arau, ein Dandy und Lebemann, macht ihr Avancen, w\u00e4hrend die Seilschaft Toni und Andi in der Wand ist. Dicht hinter den beiden Berchtesgadenern ist eine \u00f6sterreichische Seilschaft unterwegs: Willy Angerer und Edi Rainer.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Zun\u00e4chst l\u00e4uft alles hervorragend, und beide Seilschaften kommen schnell voran. Auf dem Gebirgspass Kleine Scheidegg wird das Geschehen von der Terrasse des Grand Hotels mit Fernrohren von zahlreichen Schaulustigen und der Weltpresse beobachtet \u2013 auch von Luise, die immer mehr erkennt, dass Toni ihre wahre Liebe ist. Doch bereits im unteren Wanddrittel wird der \u00d6sterreicher Willy von einem Steinschlag am Kopf schwer verletzt. Willy besteht darauf weiterzuklettern und nachdem man seine blutende Wunde notd\u00fcrftig verbunden hat, klettern die M\u00e4nner weiter.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Katastrophe nimmt ihren Lauf, als das Wetter umschl\u00e4gt. Die Temperaturen fallen tief unter den Nullpunkt, ein Schneesturm tobt im oberen Wandabschnitt, Lawinen gehen ab und treffen die Vierer-Seilschaft. Keiner hat Steigeisen dabei. Bereits im oberen Wanddrittel angelangt, st\u00fcrzt Willy ins Seil und zieht sich einen offenen Beinbruch zu.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Ein weiterer Aufstieg ist mit dem Schwerverletzten unm\u00f6glich. Die vier Alpinisten werden zur Umkehr gezwungen. Willy muss im Sturm abgeseilt werden. Den Kampf ums \u00dcberleben verlieren schlie\u00dflich alle, zuletzt Toni Kurz. Luise hatte sich aufgemacht, ihren Geliebten zu retten. Aus dem Stollenloch 3,8 mitten in der Wand (bei Kilometer 3,8 der Jungfraubahn gelegen) soll eine Rettungsmannschaft zu Toni vordringen. Sie kommen bis rund 40 Meter unterhalb seines Standortes.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der geschw\u00e4chte Toni, der bereits eine Hand wegen Erfrierungen nicht mehr verwenden kann, hat auch kein Seil mehr, das lang genug w\u00e4re, um die Retter unter ihm zu erreichen. So fertigt er nun aus seinen Seilen eine d\u00fcnne Schnur, die er zu den Rettern herabl\u00e4sst. Daran binden diese ihr Seil fest, das Toni wieder zu sich heraufzieht. Die Retter bemerken, dass auch ihr Seil nicht lang genug ist und verknoten ein Verl\u00e4ngerungsseil, das bis auf wenige Meter zu ihnen herabreicht. Als Toni sich mit einer Hand abseilt, kommt er am Knoten des Verl\u00e4ngerungsseiles nicht mehr vorbei, da sich sein Abseilkarabiner verklemmt. Toni stirbt am Seil h\u00e4ngend vor den Augen der hilflosen Retter.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Kritiken:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Tageszeitung Die Welt schrieb \u00fcber die Premiere des Films: \u201e\u00dcber 8000 Zuschauer hielten auf der Piazza Grande den Atem an. Grandios ein Triumph\u201c.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Der film-dienst dagegen bem\u00e4ngelte an Nordwand die mangelnde Distanz zur deutschen Geschichte und der politisch-propagandistischen Dimension des Genres:<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eSo richtig falsch hat Regisseur St\u00f6lzl eigentlich nichts gemacht, als er sich dem Bergfilm zuwandte und damit ein urdeutsches Filmsujet aufgriff. [\u2026] Er ist nicht der Versuchung erlegen, einen Heimatfilm zu inszenieren, sondern pr\u00e4sentiert einen lupenreinen Bergfilm in der Tradition von Arnold Fanck, Leni Riefenstahl und Luis Trenker \u2013 und genau hier liegt auch das Problem. \u201aNordwand\u2018 ist auf eigent\u00fcmliche Weise und v\u00f6llig ungebrochen seiner filmischen Erz\u00e4hlzeit verhaftet; der Film feiert Manneskraft und deutschen Heldenmut, Opferbereitschaft und Durchsetzungswillen. Hier soll ein \u00fcberm\u00e4chtiger Gegner gegen alle Vernunft bezwungen werden. Ein solcher Plot ist an sich zwar unverf\u00e4nglich, doch wenn die Inszenierung alles Bodenst\u00e4ndige betont und die beiden Protagonisten zu alpinen \u201aBotschaftern Deutschlands\u2018 stilisiert, dann dr\u00e4ngt sich unweigerlich ein Bezug zu jener \u201aBlut und Boden\u2018-Mentalit\u00e4t auf, die man l\u00e4ngst \u00fcberwunden glaubte.\u201c film-dienst<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Noch kritischer \u00e4u\u00dfert sich R\u00fcdiger Suchsland im Filmmagazin artechock:<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eDieser \u201aBergfilm\u2018 leidet jedenfalls unter einer doppelten Belastung: Zum einen handelt es sich um einen Filmtypus, der, vorsichtig formuliert, ideologisch belastet ist, in St\u00f6lzls eigenen Worten \u201aein kontaminiertes Genre\u2018. St\u00f6lzl: \u201aF\u00fcr mich f\u00fchrt ein visueller roter Faden von Fancks Bergfilmen zu Riefenstahls \u201aTriumph des Willens\u2018 (Propagandafilm \u00fcber den Reichsparteitag der NSDAP). Man muss hier auch in aller Vorsicht erw\u00e4hnen [\u2026], dass St\u00f6lzl eine gewisse, auch auf den zweiten Blick bemerkenswerte Faszination f\u00fcr die faschistische \u00c4sthetik hat. Das zeigt sich zum Beispiel in seinen Musikvideos, etwa Du hast von der ebenfalls einschl\u00e4gigen Band Rammstein und vor allem in Stripped, gleichfalls f\u00fcr Rammstein, in dem er Material aus dem Olympia-Film von Leni Riefenstahl verwendete. [\u2026] V\u00f6llig unkritisch k\u00e4ut man zudem die Nazi-Ideale von Kraft, Freude und deutschen Heldenmut, von Opferbereitschaft und Durchsetzungswillen gegen alle Vernunft wider [\u2026] Blut, Schwei\u00df und Tr\u00e4nen, urdeutsche H\u00e4rte am Berg und heroisches Sterben, Bodenst\u00e4ndigkeit und Blasmusi verbinden sich zu einer 21.Jahrhundert-Variante des Heimatfilms, zu einer postmodernen Variante von \u201aBlut und Boden\u2018-Kino.\u201c R\u00fcdiger Suchsland: Rezension bei artechock<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Online-Filmkritik-Publikation critic.de betont einen anderen Aspekt:<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eAnsonsten zeichnet Nordwand die meiste Zeit \u00fcber ein g\u00e4nzlich anderes Bild von der Natur. Sie ist wild, unberechenbar und lebensfeindlich. Der Aufstieg \u00fcber die Eisfelder und steilen Felsvorspr\u00fcnge der Eiger Nordwand fordert den Kletterk\u00fcnstlern bald alles ab. Nachdem das Wetter pl\u00f6tzlich umschl\u00e4gt und ein Mitglied der zun\u00e4chst gegnerischen \u00f6sterreichischen Seilschaft durch einen Steinschlag schwer am Kopf verletzt wird, nimmt das Drama seinen Lauf. Fortan dreht sich alles um den ungleichen Kampf Mensch gegen Natur, der konsequenterweise nur einen Ausgang zul\u00e4sst. Dabei bleibt die Kamera von Kolja Brandt stets ganz nah bei den Schauspielern, denen man ansieht, welche Strapazen der Dreh ihnen bisweilen bereitet haben d\u00fcrfte. Rau und naturalistisch pr\u00e4sentiert sich St\u00f6lzls Film, wodurch er sich wohltuend von vergleichbaren, effekt\u00fcberladenen Hollywood-Vertretern wie Vertical Limit (2000) abhebt.\u201c<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\n<strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Hintergr\u00fcnde:<\/span><\/strong><\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Dreharbeiten begannen am 17. April 2007 und endeten am 4. Juni 2007.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Gedreht wurde an verschiedenen Originalschaupl\u00e4tzen in der Schweiz und in \u00d6sterreich (u.a. am Dachstein). Daneben entstanden einige Nahaufnahmen der Schauspieler in einer zum Filmstudio umfunktionierten Lagerhalle f\u00fcr Tiefk\u00fchlware in Graz. Die Minusgrade in der Halle sorgten vor einem nachgebauten St\u00fcck Felswand in Kombination mit Wind- und Schneemaschinen f\u00fcr eine realistische Darstellung. Die Nahaufnahmen im Studio wurden mit realen Filmaufnahmen am Berg geschickt zusammengeschnitten, dar\u00fcber hinaus kamen einige Greenscreen-Aufnahmen zum Einsatz, sowie Set-Erweiterungen, Erg\u00e4nzungen und Wettereffekte mit Computer Generated Imagery.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Filmemacher sahen sich im Vorfeld zahlreiche Bergsteigerfilme an, dabei fiel ihnen der Film Sturz ins Leere als besonders realistisch auf. Deshalb entschied man sich Regisseur Kevin Macdonald zu kontaktieren und ihn zu befragen, wie er diesen Realismus erreichen konnte, ohne Schauspieler ernsthaft zu gef\u00e4hrden. Kevin Macdonald brachte sie dann auf die Idee mit den Filmaufnahmen in einer Gefrierhalle.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\">Erstauff\u00fchrung war am 9. August 2008 im Rahmen des 61. Internationalen Filmfestivals von Locarno. Kinostart in der Schweiz war am 9. Oktober 2008, in Deutschland am 23. Oktober 2008 und in \u00d6sterreich am 24. Oktober 2008.<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordwand_%28Film%29\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #333333;\"><br \/>\nQuelle: Wikipedia<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; [imdb id=&#8220;tt0844457&#8243;] \u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 W\u00e4hrend die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 1936 in Berlin auf ihrem H\u00f6hepunkt sind, sucht Nazideutschland nach Helden. 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